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Freigabebegründungen

Kinostart am 22.02.2024

DEMON SLAYER: KIMETSU NO YAIBA - ZUM TRAINING DER SÄULEN, J 2024
Filmplakat: DEMON SLAYER: KIMETSU NO YAIBA - ZUM TRAINING DER SÄULEN
Animationsfilm im Anime-Stil über den jungen Dämonenjäger Kamado, der durch ein strenges Training die höchste Stufe als Dämonenjäger erreichen will. Zugleich sucht ein mächtiger Dämon nach Kamados Schwester und dem Demon-Slayer-Anführer Ubuyashiki. Der Film enthält insbesondere zu Beginn zahlreiche martialische Kämpfe mit drastischen und blutigen Kampf- und Tötungsdarstellungen, wobei die Gewalt nicht verherrlicht wird. Jugendliche ab 16 Jahren sind fähig, die Szenen im Kontext der märchenhaften Fantasygeschichte zu betrachten und angemessen zu verarbeiten. Zudem erleichtert der artifizielle Anime-Zeichenstil eine emotionale Distanzierung. Davon abgesehen wird die Grundstimmung des Films zunehmend heiterer, was Zuschauenden ab 16 Jahren ausreichende Entlastungsmöglichkeiten bietet. Eine übererregende oder verrohende Wirkung ist daher nicht zu befürchten.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Deskriptoren: Gewalt,Verletzung

Erdal ile Ece, TR 2024
Filmplakat: Erdal ile Ece
Die Komödie erzählt von einem jungen türkischen Ehepaar und ihrem teils sehr konfliktträchtigen Alltag. In drei Episoden geht es um Themen wie Abnehmen, Eifersucht und weibliche versus männliche Hormone. Trotz intensiver Streitigkeiten mit verbalen Entgleisungen und vulgärem Sprachgebrauch wird die Ehe letztlich als sehr liebevoll porträtiert, und mit oft ironischer Verwendung von Geschlechterstereotypen und Genreklischees der Beziehungskomödie ist der Film von einer fröhlichen Grundstimmung geprägt. Die insgesamt ruhige Erzählweise und die freundlichen, bunten Bilder sowie die ausführlichen Dialogszenen bieten 12-Jährigen ausreichend Entlastung, um mit den aggressiveren Momenten umzugehen. Zudem bietet die Betonung der ehrlichen und großen Gefühle des Paars füreinander dieser Altersgruppe emotionalen Halt, sodass keine Überforderung zu befürchten ist.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Deskriptoren: Bedrohung,Sprache

Good Boy, N 2023
Filmplakat: Good Boy
Horrorfilm über eine junge Frau, die via Tinder einen Mann kennenlernt und sich in ihn verliebt. Wie sich herausstellt, ist er Millionenerbe – doch er hat ein Geheimnis: Ein junger Mann im Hundekostüm lebt wie sein Haustier bei ihm. Die Frau akzeptiert diese Merkwürdigkeit – bis die Dinge eine gefährliche Wendung nehmen. Die schräge Geschichte ist mit zahlreichen typischen Genre-Stilmitteln erzählt und baut eine Atmosphäre zwischen skurrilem Humor und Schrecken auf. Jugendliche ab 16 Jahren können auf der Basis ihrer bereits gesammelten Medienerfahrung die teils grotesken Darstellungen von Gewalt und sexuellem Bedrängen in den Genrerahmen einordnen und sich ausreichend distanzieren. Ihnen erschließt sich der schwarze Humor des Films, und da die Handlung deutlich fiktional ist, findet diese Altersgruppe ausreichend Entlastung, um den Film ohne Überforderung zu verarbeiten.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Deskriptoren: sexualisierte Gewalt,Gewalt,Bedrohung

Lisa Frankenstein, USA 2023
Filmplakat: Lisa Frankenstein
Die Horror-Komödie erzählt von einer Liebesgeschichte unter ungewöhnlichen Vorzeichen: Eine jugendliche Außenseiterin lernt eines Tages einen durch Blitzschlag wieder zum Leben erwachten Leichnam kennen. Die Begegnung gibt ihr neues Selbstbewusstsein – lässt sie aber auch über Leichen gehen. Mit zahlreichen popkulturellen Bezügen und ironisch gebrochenen Genremotiven zeichnet sich der Film durch eine schrill-bunte Inszenierung, fröhliche Musik und tiefschwarzen Humor aus. Die Skrupellosigkeit der Hauptfiguren kann dabei im Zusammenspiel mit zahlreichen Gewalt- und Tötungsmomenten ein sehr junges Publikum überfordern. Da die Gewalt jedoch meist slapstickhaft inszeniert ist und die Handlung jederzeit als fiktionales Genrespiel erkennbar bleibt, sind 16-Jährige in der Lage, sich ausreichend zu distanzieren. Ihnen erschließen sich der Humor und die ironische Haltung des Films, sodass das Fehlen einer moralischen Bewertung des Geschehens für sie kein Risiko einer sozialethischen Desorientierung birgt.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Deskriptoren: Gewalt,Verletzung

Spuk unterm Riesenrad, D 2023
Filmplakat: Spuk unterm Riesenrad
Durch einen Blitzschlag erwachen in einer alten Geisterbahn drei Figuren (Hexe, Riese und Rumpelstilzchen) zum Leben und sorgen für allerlei Chaos. Doch dann beschließt eine kleine Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die Geister zur Rettung des Rummelplatzes einzusetzen. Der Film spielt in einem realitätsnahen Setting und enthält einige gruselige Szenen. Diese werden aber nicht übermäßig ausgespielt und bewegen sich in einem Rahmen, der Kinder ab 6 Jahren nicht überfordert. Einige humorvolle Situationen sowie der Zusammenhalt der jungen Hauptfiguren bieten zudem ausreichende Entlastungsmöglichkeiten. Nachhaltige Ängstigungen sind daher bei Zuschauenden ab 6 Jahren nicht zu befürchten.
FSK ab 6 FSK ab 6 freigegeben

Deskriptoren: Bedrohung

Zaferin Rengi, TR 2024
Filmplakat: Zaferin Rengi
Auf realen Begebenheiten basierendes Historiendrama: Im Jahr 1918 soll ein Fußballverein durch sportliche Erfolge dem türkischen Volk, das nach dem Krieg unter Besatzung lebt, Hoffnung und Mut machen – was auch den Widerstandsgeist der Bevölkerung befeuert. Der Film enthält einige Situationen mit körperlicher Gewalt, die in zwei Situationen eindrücklich inszeniert sind. Allerdings sind diese Szenen schlüssig in die Gesamtdramaturgie eingebunden, wirken nicht reißerisch und können deswegen von Zuschauenden ab 12 Jahren angemessen verarbeitet werden. Auch Bedrohungssituationen sowie vereinzelte Situationen mit risikoreichem oder selbstschädigendem Verhalten entfalten im Kontext der Gesamthandlung keine überfordernde Wirkung auf Zuschauende ab 12 Jahren.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Deskriptoren: Gewalt,Selbstschädigung,Bedrohung

Freigabebegründungen

Kinostart am 15.02.2024

Bob Marley: One Love, USA 2024
Filmplakat: Bob Marley: One Love
Filmbiografie über den legendären Reggae-Musiker Bob Marley, der 1976 nach einem Attentat seine Heimat Jamaika verlässt und nach London auswandert. Von dort aus entwickelt er sich endgültig zum globalen Superstar. Der Film ist insgesamt eher ruhig und dialogstark inszeniert. Sehr vereinzelte Bedrohungs- und Gewaltszenarien werden nicht drastisch inszeniert und entfalten im Handlungskontext keine ängstigende Wirkung auf Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Zwar wird fortwährend Cannabis-Konsum gezeigt, doch dies geschieht sehr beiläufig und ist klar in den Kontext der Rastafari-Kultur eingebunden; auch das historische Setting hat eine distanzierende Wirkung. Eine negative Vorbildwirkung lässt sich daher bei Zuschauenden ab 12 Jahren ausschließen.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Deskriptoren: Drogenkonsum,Verletzung,belastende Themen

COLONOS, RCH,F,RA,D,S,DK,GB,ROC 2023
Filmplakat: COLONOS
Das Drama spielt 1901 im Süden Chiles und erzählt von drei Reitern, die von einem Großgrundbesitzer engagiert werden, um den Bau einer Landstraße vorzubereiten. Einer der drei, ein halbindigener Scharfschütze, erkennt bald, dass dies mit der "Säuberung" des Lands von Indigenen einhergeht. Mit den Mitteln des Western und des Abenteuerfilms erzählt der bildgewaltige und wortkarge Film von der grausamen kolonialen Erschließung Chiles. Die Hauptfiguren sind dabei ambivalent gezeichnet, die Verbrechen gegen die indigene Bevölkerung werden drastisch dargestellt. Jugendliche ab 16 Jahren sind in der Lage, die emotionale Intensität der Erzählung zu verarbeiten. Die teils expliziten Grausamkeiten können sie in den Kontext der Geschichte einordnen, ebenso wie die Darstellung einer Vergewaltigung, die zurückhaltend inszeniert ist. Das historische Setting des Films erleichtert zudem die Distanzierung, weshalb für Jugendliche ab 16 Jahren keine emotional überfordernde oder moralisch desorientierende Wirkung zu befürchten ist.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Deskriptoren: sexualisierte Gewalt,Gewalt,Verletzung

Linoleum - Das All und all das, USA 2022
Filmplakat: Linoleum - Das All und all das
Drama über einen Astronomen, der früher einmal Astronaut werden wollte, nun aber eine erfolglose Wissenschaftsshow für Kinder moderiert. Sein unerfülltes Leben samt trostloser Ehe wird auf den Kopf gestellt, als ein Nachbar auftaucht, der ihm wie ein Doppelgänger gleicht, und ein alter Satellit in seinen Garten fällt. Mit Elementen von Science-Fiction und Fantasy sowie skurrilem Humor konzentriert sich der Film auf seinen Protagonisten und seine familiären Konflikte und zeichnet ein differenziertes wie liebevolles Bild von ihm. Getragen wird die Erzählung von einer positiven Grundstimmung und der Betonung positiver Werte wie der Wertschätzung des einfachen Lebens. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können in diesem Kontext sowohl mit den kurzen bedrohlichen und gewalthaltigen Momenten als auch der zuweilen beleidigenden Sprache umgehen. Beeinträchtigungen sind daher nicht zu befürchten.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Deskriptoren: Gewalt,Diskriminierung,Bedrohung

MADAME WEB, USA 2024
Filmplakat: MADAME WEB
Superheldinnenfilm um Rettungssanitäterin Cassandra Webb, die sich als mystische Heldin mit hellseherischen Fähigkeiten entpuppt. Gemeinsam mit drei Teenagerinnen nimmt sie den Kampf gegen den Antagonisten Ezekiel auf. Der Film enthält eine Vielzahl aufwändiger und bildgewaltiger Action- und Bedrohungsszenen sowie Gewaltmomente, die aber comichaft überzeichnet sind und von Zuschauenden ab 12 Jahren aufgrund ihrer Medienerfahrung verarbeitet werden können. Zahlreiche ruhigere Passagen sowie die positiv gezeichneten Heldinnen und deren moralischen Botschaften haben zudem eine entlastende Wirkung. Emotionale Überforderungen und nachhaltige Ängstigungen sind daher bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren nicht zu befürchten.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Deskriptoren: Gewalt,Bedrohung,Verletzung

SCHOCK , D 2023
Filmplakat: SCHOCK
Drama über einen Arzt, der ohne Zulassung arbeitet und den Auftrag annimmt, einen an Leukämie erkrankten Kriminellen dauerhaft zu betreuen. Dabei gerät er jedoch schon bald zwischen die Fronten des organisierten Verbrechens. Der Film enthält mehrere Bedrohungs- und Gewaltszenen, in einem Fall mit einer drastischen Verletzungsdarstellung, die aber vor allem im Rahmen der medizinischen Versorgung gezeigt wird. Jugendliche ab 16 Jahren sind bereits in der Lage, dies entsprechend einzuordnen und zu verarbeiten. Weiterhin kommt es wiederholt zu vulgärer, sexualisierter und beleidigender Sprache, wobei dies klar dem kriminellen Milieu zugeordnet wird und sich in einem Rahmen bewegt, der Jugendliche ab 16 Jahren nicht beeinträchtigt.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Deskriptoren: Gewalt



 
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