Ministerin Katharina Binz zu Besuch bei der FSK

Wiesbaden, 08.09.2022

Die Ministerin für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz Katharina Binz stattete der FSK in Wiesbaden am 08. September 2022 einen ersten Besuch ab. Das rheinland-pfälzische Jugendministerium hat die Federführung beim gesetzlichen Jugendmedienschutz für filmische Inhalte nach dem Jugendschutzgesetz inne. Die FSK ist zuständig für die Prüfung und Alterskennzeichnung von Filmen, Dokumentationen, Serien, Trailern und weiteren filmischen Formaten auf allen Vertriebswege online und offline. Die Freigaben werden in unabhängigen und transparenten Prüfverfahren unter Mitwirkung von Vertreterinnen und Vertretern der Obersten Landesjugendbehörden ermittelt.

Nach einer Vorstellung der Prüfverfahren und einem Austausch mit Prüferinnen und Prüfern eines aktuell tagenden Prüfausschusses wurden Fragen des gesetzlichen Jugendmedienschutzes erörtert. Neben den praktischen Auswirkungen der Novellierung des Jugendschutzgesetzes im letzten Jahr wurde der Diskussionsentwurf zur Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages besprochen. Thematisiert wurde auch die von der FSK ins Leben gerufene Petition und dem Motto „Ein Film, eine Altersfreigabe – Damit Jugendschutz verlässlich bleibt!“, welche von zahlreichen Jugendschutzinstitutionen und filmwirtschaftlichen Verbänden unterstützt wird.

Die Jugendministerin Katharina Binz hebt hervor: "Die Zusammenarbeit zwischen den Jugendministerien und der FSK ist mir persönlich sehr wichtig. Die Co-Regulierung ist ein Erfolgsmodell, das sich bereits seit vielen Jahren bewährt. Eltern haben großes Vertrauen in die Altersbewertungen, vielleicht auch, weil sie selbst mit diesen aufgewachsen sind. Nun ist es an der Zeit den Jugendmedienschutz so weiterzuentwickeln, dass FSK-Altersbewertungen auch weiterhin einen effektiven und zeitgemäßen Jugendschutz auf allen Vertriebswegen sicherstellen. Eltern auch zukünftig eine gute Orientierungshilfe geben zu wollen, ist unser oberstes Ziel."

„Kindern, Jugendlichen und Eltern bieten einheitliche und verlässliche FSK-Altersfreigaben eine wichtige Orientierung in einer immer komplexeren Medienlandschaft. Ihre Geltung sollte dabei nicht vom Vertriebsweg abhängig sein. Im Kino, zu Hause oder mobil: FSK-Altersfreigaben stehen für ein positives Filmerlebnis und halten die Balance zwischen dem Recht von Kindern und Jugendlichen auf Schutz vor Beeinträchtigungen sowie ihrem Recht auf Teilhabe am Kulturgut und Unterhaltungsmedium Film“, so der Geschäftsführer der FSK, Stefan Linz.

Besuch Ministerin Binz

Bild: FSK (v.l.n.r. Isabell Tatsch, Nicole Müller, Claudia Porr, Katharina Binz, Christina Mack, Stefan Linz, Sabine Seifert, Peter Kaun)

Kontakt
Stefan Linz (Geschäftsleitung), linz@spio-fsk.de, 0611 77891-72



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Ein Film, eine Altersfreigabe

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