Demon Slayer -Kimetsu no Yaiba- The Movie: Mugen Train
J 2020
116 min 47 sek
peppermint anime gmbh, München
Der Anime erzählt von einem Jungen, der nach der Ermordung seiner Familie zum Dämonenjäger wurde. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern muss er die Passagiere eines Zugs vor einer tödlichen Gefahr durch böse Geistwesen beschützen. Der Film mischt Elemente des Action- sowie Horrorgenres und weist zahlreiche Kampf- und Gewaltszenen auf, die teilweise drastisch ausfallen. So werden im Kampf mit den Dämonen Tötungen und schwere Verletzungen deutlich ins Bild gesetzt. Auch selbstverletzendes Verhalten wird gezeigt. Während Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren von diesen Aspekten überfordert werden können, sind 16-Jährige aufgrund ihres Entwicklungsstands und ihrer Genrekenntnis bereits in der Lage, diese zu verarbeiten. Ihnen ermöglicht die deutlich phantastische Geschichte mit ihren stilisierten Bildern und klaren Heldenfiguren eine ausreichende Distanzierung vom Geschehen.
FSK ab 16 freigegeben
Stabangaben
Freigabedaten
Die FSK-Kennzeichnungen erfolgen auf der Grundlage von §§ 12, 14 Jugendschutzgesetz. Sie sind gesetzlich verbindliche Kennzeichen, die von der FSK im Auftrag der Obersten Landesjugendbehörden vorgenommen werden. Die FSK-Kennzeichnungen sind keine pädagogischen Empfehlungen, sondern sollen sicherstellen, dass das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen einer bestimmten Altersgruppe nicht beeinträchtigt wird
Nach einer vollständigen Sichtung des Films besprechen die Mitglieder des Prüfausschusses den Film unter filmanalytischen Aspekten, wie Genre, Erzählstruktur, Themen, Figurenzeichnung, Spannungserzeugung, Bildgestaltung, Kulisse und Ausstattung, Kameraarbeit, Schnitt, Musik, Vertonung, Farb- und Lichtgestaltung.
Anschließend geht es um die vermutete Gesamtwirkung des Films auf Kinder und Jugendliche. Folgende Beurteilungskriterien werden vom Prüfausschuss in den Blick genommen: Bedeutung einzelner Szenen in Relation zum gesamten Film, Fiktionalität oder Realitätsnähe, jugendschutzrelevante Inhalte wie Gewalt, Drogen, Sexualität, Rollenbilder, Verhältnis von spannungsreichen zu entlastenden Szenen sowie Identifikationsfiguren, Helden und die Aussage des Films.
Für die Altersfreigabe eines Films spielen Wirkungsrisiken wie Beeinträchtigung aufgrund von ängstigung, übererregung, negative Vorbildverhalten oder Desorientierung die entscheidende Rolle.
Um eine größtmögliche Transparenz im Jugendmedienschutz zu gewährleisten, veröffentlich die FSK seit Oktober 2010 zum Starttermin von Kinospielfilmen Begründungstexte zu den jeweiligen Altersfreigaben. Eltern, Kinder, Jugendliche und andere Interessierte können sich so direkt über die Hintergründe einer Freigabe informieren. Bitte beachten Sie, dass für Dokumentarfilme, DVD-, Blu-ray- und Video-Veröffentlichungen sowie für Filme mit dem Kennzeichen "FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe" derzeit keine individuellen Begründungen veröffentlicht werden.
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