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Freigabebegründungen

Kinostart am 27.02.2020

BABA YAGA, RUS 2020
Filmplakat: BABA YAGA
Horrorfilm über eine junge Familie, die eine neue Wohnung am Stadtrand bezieht. Bald bemerkt der ältere Sohn, dass sich das Kindermädchen merkwürdig verhält. Doch die Eltern glauben ihm nicht. Tatsächlich steckt hinter dem Kindermädchen ein uralter Dämon, der es auf das Baby der Familie abgesehen hat. Als das Baby verschwindet, begibt der Sohn sich auf die Suche nach seinem Geschwisterchen. Jugendliche ab 16 Jahren können den Film als märchenhaften, realitätsfernen Horrorfilm erkennen und eine emotionale Distanz zu den Geschehnissen wahren. Die zahlreichen gruseligen und bedrohlichen Szenen wirken auf diese Altersgruppe nicht überfordernd. Zudem werden vereinzelte Gewaltszenen nicht reißerisch ausgespielt. Auch die familiären Konflikte können Zuschauende ab 16 Jahren angemessen hinterfragen und in den Kontext der Gruselgeschichte einordnen. Überforderungen oder nachhaltige Ängstigungen sind nicht zu befürchten.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Chaos auf der Feuerwache, USA 2019
Filmplakat: Chaos auf der Feuerwache
Komödie über eine Gruppe Feuerwehrmänner, die nach einem Einsatz plötzlich drei Waisenkinder in ihrer Obhut haben – was nicht zuletzt für den überdisziplinierten Teamleiter eine Herausforderung darstellt und zu einigen Turbulenzen führt. Die einfache und familiengerechte Geschichte ist klar und temporeich erzählt, mit nachvollziehbaren Charakterzeichnungen, mancher comichaften Überhöhung und slapstickhaften, doch auch emotionalen Situationen bei einer durchweg positiven Grundstimmung. Auch einzelne spannende Szenen sind dabei gut in den Kontext eingebettet und werden schnell wieder durch entspannende Passagen abgelöst. Da zudem die Kinderfiguren als stark und souverän dargestellt sind, finden schon Kinder im Vorschulalter genug emotionalen Halt. Eine Beeinträchtigung ist auch für die Jüngsten auszuschließen.
FSK ab 0 FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Der UNSICHTBARE, USA 2020
Filmplakat: Der UNSICHTBARE
Psychothriller über eine junge Frau, die vor ihrem gewalttätigen Ehemann flieht und fortan von ihm verfolgt wird. Da er als Wissenschaftler einen Anzug entwickelt hat, mit dem er unsichtbar wird, schenkt ihr jedoch niemand glauben. Der Film hat nahezu durchgehend eine bedrohlich-angespannte Atmosphäre und enthält mehrere recht drastische Gewaltszenen. Jugendliche ab 16 Jahren sind aber auf Grund ihres Entwicklungsstands und ihrer altersgemäßen Medienerfahrung problemlos fähig, diese Szenen als Teil einer übertriebenen Thriller-Geschichte zu betrachten und eine angemessen Distanz zu wahren. Auch die Selbstjustiz der Hauptfigur im Finale des Films ist für Zuschauer ab 16 Jahren als absolute Ausnahmesituation erkennbar, sodass eine sozialethische Desorientierung nicht zu befürchten ist.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Just Mercy, USA 2019
Filmplakat: Just Mercy
Das auf Tatsachen basierende Drama erzählt vom jahrelangen Kampf eines jungen Anwalts um das Leben eines unschuldig zum Tode verurteilten Afroamerikaners und thematisiert dabei die allgegenwärtige Rassendiskriminierung und die Inhumanität der Todesstrafe. Die Geschichte ist ruhig und einfühlsam erzählt, mit Konzentration auf die differenziert gezeichneten Hauptfiguren. Die emotionale Intensität der Inszenierung mit Szenen von der Ausweglosigkeit des Daseins im Todestrakt und von Behördenunrecht kann Kinder unter 12 Jahren streckenweise überfordern. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind jedoch bereits in der Lage, diese Passagen in den Kontext einzuordnen und sich ausreichend zu distanzieren. Die klare Darstellung von Gut und Böse und der letztlich erfolgreiche Kampf um Gerechtigkeit geben ihnen genug Orientierung, um das Geschehen eigenständig zu reflektieren und ohne Beeinträchtigung zu verarbeiten.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Mom + Mom, I 2018
Filmplakat: Mom + Mom
Romantische Komödie über ein lesbisches Paar, das in Spanien mit Hilfe künstlicher Befruchtung versucht ein Kind zu bekommen. Trotz der kostspieligen Behandlung und mehrerer Fehlschläge bleiben die beiden zuversichtlich. Der Film ist hell gestaltet und hat eine freundliche, positive Grundstimmung. Im Mittelpunkt stehen sympathische Figuren, die liebevoll miteinander umgehen. Die medizinischen Eingriffe sind gut in die Handlung eingebunden, und auch sonst gibt es keinerlei Szenen oder Dialoge, die Kinder im Vorschulalter belasten oder überfordern könnten.
FSK ab 0 FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung

The Gentlemen, USA 2020
Filmplakat: The Gentlemen
Die Actionkomödie erzählt von einem einflussreichen Gangster, dessen Rückzug unter seinen Konkurrenten zu einem brutalen Machtkampf um das nun führerlose Drogen-Imperium führt. Die figurenreiche und teils komplex verschachtelte Geschichte ist mit zahlreichen popkulturellen Referenzen erzählt und voller ironischer Brechungen, die mit den typischen Genremerkmalen des Gangsterfilms spielen. Gewaltdarstellungen sind dabei zwar zahlreich, werden aber nicht exzessiv ausgespielt. So können einzelne härtere Passagen des Films und die oft vulgäre und rassistische Sprache vor dem Hintergrund der manchmal verwirrenden Erzählweise zwar Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren überfordern, ältere Jugendliche haben aber bereits genug Medienerfahrung, um sich von diesen Aspekten zu distanzieren. Da das Setting fern jeder Lebenswirklichkeit ist und die ironische Haltung des Films stets erkennbar bleibt, besteht für diese Altersgruppe kein Risiko einer Überforderung.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Freigabebegründungen

Kinostart am 20.02.2020

Bayi Toplantisi, TR 2020
Filmplakat: Bayi Toplantisi
Komödie über drei naive Elektrohändler aus Anatolien, die zu einer jährlichen Betriebsversammlung nach Istanbul reisen. Als sie dort in den Raub eines Familienerbstückes hineingezogen werden, kommt es zu turbulenten Verwicklungen. Der Film ist für Kinder ab 6 Jahren leicht als Komödie mit überzeichneten Figuren, überspitztem Humor sowie zahlreichen slapstickhaften Momenten erkennbar. In diesem Kontext entfalten auch einzelne, leicht dramatische Situationen keine ängstigende oder anderweitig beeinträchtigende Wirkung. Zudem bietet die Geschichte Grundschulkindern weder Identifikationsfiguren noch emotionale Anknüpfungspunkte, was eine Distanzierung erleichtert. Negative Wirkungen sind daher ab dieser Altersgruppe nicht zu befürchten.
FSK ab 6 FSK ab 6 freigegeben

Brahms: The Boy 2, USA 2020
Filmplakat: Brahms: The Boy 2
Der Horrorfilm erzählt von einem durch einen Überfall traumatisierten Jungen, der mit seinen Eltern aufs Land zieht und dort eine starke Verbindung zu einer lebensechten Puppe aufbaut, welche aber zunehmend unheilvoll auf ihn wirkt. Der Film ist mit klassischen Genremustern und Stilmitteln erzählt und baut seine Spannung langsam sowie vor allem psychologisch auf, bevor gegen Ende die Situation eskaliert. Die bedrohliche Atmosphäre und einzelne Gewaltmomente können dabei Kinder und Jugendliche unter 16 überfordern. Zudem eignet sich der junge Protagonist als Identifikationsfigur und die permanente Bedrohung lässt kaum Entlastungsmomente zu. 16-Jährige sind aber aufgrund ihrer Medienerfahrung in der Lage, die Genremuster zu erkennen. So können sie sich ausreichend distanzieren und die im Film dargestellten Traumata und familiären Konflikte eigenständig reflektieren. Eine Beeinträchtigung ist für sie nicht zu befürchten.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

CRONOFOBIA, CH 2018
Filmplakat: CRONOFOBIA
Melodrama über einen zurückgezogen lebenden Mann, der in Kontakt mit einer trauernden Frau kommt, deren Ehemann vor kurzem Suizid beging. Ganz allmählich erschließt sich, auf welche Weise die Schicksale der beiden miteinander verknüpft sind. Der Film hat eine düstere Atmosphäre und eine beklemmende Grundstimmung. Die dramaturgischen Zusammenhänge erschließen sich nur langsam und müssen vom Zuschauer teilweise selbst hergestellt werden. Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren bietet der Film zwar kaum Anknüpfungspunkte, er enthält aber auch keine Szenen, die belastend oder überfordernd wirken könnten. Vereinzelt gibt es leicht dramatische oder kurzzeitig erschreckende Situationen. Diese werden jedoch schnell aufgelöst und entfalten im Kontext der Gesamthandlung keine nachhaltige Wirkung auf die Altersgruppe ab 12 Jahren.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Der Ruf der Wildnis, USA 2019
Filmplakat: Der Ruf der Wildnis
Im Amerika zur Zeit des Goldrauschs spielender Abenteuerfilm: Im Mittelpunkt steht ein mutiger Hund, der gestohlen als Schlittenhund nach Alaska verkauft wird. Dort muss er in der Wildnis allerlei Abenteuer bestehen und wird schließlich zum treuen Weggefährten eines gutmütigen Einzelgängers. Der Film ist bildgewaltig inszeniert und enthält einige Abenteuer- und Actionszenen. Diese werden jedoch immer schnell und positiv aufgelöst und bewegen sich in einem Rahmen, der Kinder im Grundschulalter nicht nachhaltig ängstigt. Der sympathische, sehr "menschlich" inszenierte Hund meistert alle Gefahren und führt junge Zuschauer sicher durch das Geschehen. Auch eine traurige Szene ist sensibel und zurückhaltend inszeniert, sodass Kinder ab 6 Jahren nicht überfordert werden. Immer wieder gibt es auch humorvolle Szenen, die für zusätzliche Entlastung sorgen, und an einem Happy End der Geschichte besteht kein Zweifel.
FSK ab 6 FSK ab 6 freigegeben

Euforia, I 2018
Filmplakat: Euforia
Drama über zwei sehr unterschiedliche Brüder - der eine ist Lehrer auf dem Land, der andere weltgewandter Unternehmer in Rom. Eine schwere Erkrankung bringt die beiden einander näher, als ihnen zunächst lieb ist. Die Geschichte ist überwiegend ruhig, einfühlsam und auf die Figuren konzentriert erzählt. Die Themen Krankheit und Tod werden dabei meist verbal verhandelt. Nur wenige bedrückende Szenen visualisieren Untersuchungen und Krankheitsfolgen. Dennoch kann der Film Kinder unter 12 Jahren überfordern, da die teils komplexen Familienverhältnisse und Konflikte ihnen unverständlich bleiben und Darstellungen von Drogenkonsum und seinen Auswirkungen sowie die manchmal vulgäre Sprache irritierend und potenziell verstörend auf sie wirken können. 12-Jährige sind aber in ihrer kognitiven Entwicklung bereits weit genug, um die wesentlichen Zusammenhänge zu verstehen und das Geschehen in den Kontext einzuordnen und zu verarbeiten. Für sie besteht kein Risiko einer Beeinträchtigung.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Fantasy Island, USA 2019
Filmplakat: Fantasy Island
Der Fantasy-Horrorthriller erzählt von einer Personengruppe, die Urlaub in einem luxuriösen Inselresort macht. Hier sollen die Phantasien der Besucher Realität werden. Bald jedoch werden die Wunschträume der Urlauber zum Alptraum. Die Geschichte ist zunächst ruhig und dialogorientiert erzählt, bevor sie zunehmend Spannung aufbaut. Actionszenen mit vielen Bedrohungssituationen und einzelne, teils eindringlich inszenierte Gewalt- und Folterszenen können Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ängstigen. 16-Jährige sind aber durch ihre Medienerfahrung in der Lage, sich ausreichend zu distanzieren. Ihnen bieten der Humor und einzelne moralisch grundierte Einordnungen des Geschehens genug Halt, um die Handlung zu verarbeiten und zu reflektieren. Eine Überforderung ist für Jugendliche ab 16 Jahren nicht anzunehmen.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Lassie - Eine abenteuerliche Reise, D 2020
Filmplakat: Lassie - Eine abenteuerliche Reise
Der Abenteuerfilm erzählt vom treuen Collie Lassie, der ganz Deutschland durchquert, um zurück zu seinem Herrchen zu kommen – dem 12-jährigen Florian, der sich seinerseits auf die Suche nach der Hündin macht. Die einfache Geschichte ist durchweg kindgerecht, episodisch und mit klar gezeichneten Charakteren sowie so sympathischen wie starken jungen Identifikationsfiguren erzählt. Inszeniert ist der Film in hellen, bunten Bildern mit vielen Naturaufnahmen und mit eingängiger Musikbegleitung. Einzelne Spannungsmomente werden schnell wieder aufgelöst und sind gut in den harmonischen Gesamtkontext eingebettet, bei dem sich schon früh das Happy End abzeichnet. So sind bereits Kinder im Vorschulalter in der Lage, den Film ohne Beeinträchtigung zu verarbeiten.
FSK ab 0 FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Limbo, D 2019
Filmplakat: Limbo
Kriminaldrama über eine Compliance-Managerin, die illegale Geldwäschegeschäfte ihres Arbeitgebers aufdeckt. Dadurch gerät sie in die Fänge eines Gangsterbosses, der mit ihrem Chef gemeinsame Sache macht. Schließlich trifft sie auf ihren Bruder, der als verdeckter Ermittler gegen die Verbrecher vorgeht. Der Film ist in einem einzigen Take ohne Schnitt in Realzeit gedreht, wodurch er eine realistische, fast dokumentarische Atmosphäre bekommt. Er arbeitet dabei mit einem klaren, für Zuschauer ab 12 Jahren leicht verständlichen Gut-Böse-Schema und stellt eine positive, starke Frauenfigur in den Mittelpunkt. Es gibt keinerlei extreme oder explizite Gewaltdarstellungen. Auch die oftmals düstere Atmosphäre sowie einige Bedrohungsszenen bewegen sich in einem Rahmen, der Jugendliche ab 12 Jahren nicht überfordern.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Weißer weißer Tag, IS 2019
Filmplakat: Weißer weißer Tag
Mystery-Drama über einen isländischen Provinzpolizisten, der zu vermuten beginnt, dass seine kürzlich verstorbene Frau eine Affäre mit einem anderen Mann aus der Gegend hatte. Besessen von dieser Idee beginnt er eine Spurensuche, in deren Verlauf er immer aggressiver und wahnhafter agiert. Der Film ist sehr ruhig und dialogstark inszeniert. Zuschauer ab 12 Jahren haben kein Problem, der Geschichte zu folgen. Vereinzelt gibt es dramatische Szenen und Konflikte, die jedoch von Jugendlichen ab 12 Jahren problemlos in den Handlungskontext eingeordnet und verarbeitet werden können. Zudem trägt das versöhnliche Ende zur Entlastung bei.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben



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