Auftaktveranstaltung zum Kinoprojekt Medienkompetenz und Jugendschutz – Wie wirken Filme auf die jüngeren Kinogänger?

Wiesbaden, 23.09.2003

Eine fröhliche Auftaktveranstaltung zum Kinoprojekt „Medienkompetenz und Jugendschutz – Wie wirken Filme auf die jüngeren Kinogänger?“ mit drei 6. Schulklassen fand am 17. September 2003 im Roxy Kino in Neustadt an der Weinstrasse statt. Kinobesitzer Michael Kaltenegger begrüßte die Jugendlichen persönlich und sorgte für das leibliche Wohl.

Gesichtet und lebhaft diskutiert wurde der dänische Kinder-Krimi KLETTER IDA. Weitere Filmsichtungen mit von FSK-Prüferinnen und – Prüfern begleitete Diskussionen werden im Laufe der nächsten Monate mit 20 Schüler- und Kindergartengruppen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz im Alter von 4 bis 12 Jahren stattfinden.

Ziel des Projektes ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Kinder und Jugendliche mit den gezeigten Filmen umgehen, wie sie auf die dargestellten Themen – Freundschaft, Liebe, Gewalt, Sexualität – reagieren und welche Eindrücke sie hinterlassen. Zum Schluss findet jedes Mal eine „Abstimmung“ für eine FSK-Freigabe statt.

Konzipiert wurde das aufwendige Projekt von der FSK Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft mit Unterstützung der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest ( MKFS ), dem Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend Rheinland-Pfalz und den Ständigen Vertretern der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK.

Das Projekt ist die Fortsetzung des in 2002/2003 durchgeführten Pilotprojektes, das die Rezeptionsweisen von 12- bis 16-jährigen untersucht hat. Hierzu ist im Februar 2003 eine Broschüre erschienen, die bei der FSK angefordert werden kann.

Die Beobachtungen und Ergebnisse des laufenden Projektes werden wieder in einer Broschüre publiziert, die im September 2004 erscheinen wird.

Für weitere Nachfragen steht gerne zur Verfügung:
Inge Kempenich, FSK GmbH, Tel 0611 77 891 36


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Ein Film, eine Altersfreigabe

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