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Freigabebegründungen

Kinostart am 07.12.2017

A GHOST STORY, USA 2016
Filmplakat: A GHOST STORY
Mystery-Drama über ein junges Paar, das durch den tödlichen Unfall des Mannes auseinandergerissen wird. Er bleibt allerdings weiter als Geist im gemeinsamen Haus präsent – sogar über den Umzug seiner Frau hinaus. Die Geschichte über Zeit und Vergänglichkeit ist sehr ruhig erzählt, lässt dabei viel Raum für Reflexion. Kinder unter 12 Jahren können wegen der teils düsteren Atmosphäre im Zusammenspiel mit einzelnen Schreck- und Gewaltmomenten vom Film überfordert werden. Doch 12-jährige sind in der Lage, mit all diesen Aspekten umzugehen. Auf der Basis ihres kognitiven Entwicklungsstands und ihrer bereits gesammelten Medienerfahrung können sie die Geschichte interpretieren und sich mit den Themen auseinandersetzen. Eine Ängstigung oder Desorientierung ist für diese Altersgruppe auszuschließen.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Aile Arasinda, TR 2017
Filmplakat: Aile Arasinda
Komödie über einen pflichtbewussten Lampenverkäufer und eine unkonventionelle Sängerin, die trotz ihrer Grundverschiedenheit durch eine Reihe von Verwechslungen und Turbulenzen ihre Gefühle füreinander entdecken. Die wendungsreiche Geschichte mit skurrilen Figuren ist überwiegend ruhig, in bunten Bildern und mit typischen Komödienelementen erzählt. Lediglich der gelegentlich derbe Sprachgebrauch und ein paar gewalthaltige Slapstickszenen können Kinder im Vorschulalter ängstigen. Doch bereits 6-jährige sind in der Lage, das deutlich überzeichnete Geschehen als fiktional zu erkennen und sich ausreichend zu distanzieren. Die heitere Atmosphäre und die sympathischen Figuren geben ihnen genug emotionalen Halt, den Film ohne Überforderung zu verarbeiten.
FSK ab 6 FSK ab 6 freigegeben

Bo und der Weihnachtsstern, USA 2017
Filmplakat: Bo und der Weihnachtsstern
Der Animationsfilm ist angelehnt an die Weihnachtsgeschichte, die er aus der Perspektive eines Esels erzählt. Dieser wird zum Begleiter von Maria und Josef und erlebt mit ihnen einige Abenteuer rund um die Geburt Jesu. Der Film ist durchweg kindgerecht, mit bunten, märchenhaften Bildern und skurrilen Figuren erzählt. Gut und Böse sind leicht zu unterscheiden, wobei der Esel als positive Identifikationsfigur durch das Geschehen führt. Doch auch die Bösen sind mehr tollpatschig denn bedrohlich gezeichnet und dürften selbst die Kleinsten kaum ängstigen. So können bereits Kinder im Vorschulalter den Film bis zum Happy End verfolgen, ohne dass für sie das Risiko einer Beeinträchtigung besteht.
FSK ab 0 FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Burg Schreckenstein 2, D 2017
Filmplakat: Burg Schreckenstein 2
Die Fortsetzung der Kinderbuchverfilmung erzählt vom drohenden Verkauf der Burg wegen finanzieller Schwierigkeiten. Die findigen Internatsschüler wollen das verhindern und machen sich auf die schwierige Suche nach einem alten Schatz. Die märchenhafte Geschichte um kinder- und jugendaffine Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und erste Liebe ist episodisch, leicht verständlich und mit viel Humor erzählt. Sie wird von starken Kinderfiguren getragen, während die Erwachsenen überwiegend skurril gezeichnet sind. Einzelne dramatische und erschreckende Momente werden schnell wieder aufgelöst und wechseln mit harmonischen oder komischen Szenen, das Happy End steht dabei niemals in Frage. Daher finden bereits Kinder im Vorschulalter genug emotionalen Halt und können den Film ohne Beeinträchtigung verarbeiten.
FSK ab 0 FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Daddy's Home 2 – Mehr Väter, mehr Probleme!, USA 2017
Filmplakat: Daddy's Home 2 – Mehr Väter, mehr Probleme!
Komödie über zwei ungleiche Männer (ein Draufgänger und ein Angsthase), von denen einer mit der Ex-Frau des anderen verheiratet ist. Die Vaterrolle für die drei Kinder teilen sie sich. Doch der Frieden gerät in Gefahr, als sich über Weihnachten die beiden eigenwilligen Großväter ankündigen. Für Kinder im Grundschulalter ist der Film als Komödie mit übertriebenen Figuren und turbulentem Humor erkennbar. Vereinzelte sexuelle Anspielungen bleiben dezent und für Kinder weitestgehend unverständlich. Der teilweise ruppige Umgang der Figuren bewegt sich in einem Rahmen, der Kinder ab 6 Jahren nicht überfordert. Einzelne werden stets mit Humor aufgelöst. Beeinträchtigungen sind daher bei Grundschulkindern nicht zu befürchten.
FSK ab 6 FSK ab 6 freigegeben

Die Lebenden reparieren, F/B 2016
Filmplakat: Die Lebenden reparieren
Drama über zwei Familien, die durch eine Organspende miteinander verbunden sind: Eine Familie muss entscheiden, ob sie das Herz ihres tödlich verunglückten Sohnes spenden will, während eine andere Mutter entscheiden muss, ob sie ein Spender-Herz für ihren Sohn annehmen soll, da die Transplantation sehr risikoreich ist. Der Film ist in einem realistischen Stil inszeniert und ist emotional sehr intensiv. Auch die Operation mit der Entnahme des Herzens ist deutlich zu sehen. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind aber auf Grund ihres psychosozialen Entwicklungsstands in der Lage, die Themen des Films zu verstehen und die Darstellungen angemessen zu verarbeiten. Das positive Ende bietet Zuschauern ab dieser Altersgruppe auch eine Entlastungsmöglichkeit.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

FORGET ABOUT NICK, D/USA 2017
Filmplakat: FORGET ABOUT NICK
Komödie über zwei sehr unterschiedliche Frauen, die in einem luxuriösen Loft in Manhattan aufeinander treffen und es sich gezwungenermaßen teilen – denn beider Ex-Mann hat ihnen je eine Hälfte des Lofts vermacht. Die einfache Geschichte ist in durchweg heiterem Tonfall und in hellen, freundlichen Bildern erzählt und betont auf sympathische Weise die Eigenheiten der Figuren. Der teilweise kammerspielartige Charakter des Films wird durch slapstickhafte Momente noch unterstrichen. Konflikte werden konstruktiv gelöst, seltene dramatische Momente schnell geklärt. Zwar richtet sich der Film eindeutig an ein erwachsenes Publikum, doch da die heitere Atmosphäre bis zum Ende herrscht und die Inszenierung keinerlei belastende oder ängstigende Elemente birgt, können bereits Kinder im Vorschulalter ihn problemlos verarbeiten.
FSK ab 0 FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Gangsterdam, F/NL 2017
Filmplakat: Gangsterdam
In Amsterdam spielende Gaunerkomödie über einen Studenten, der das Herz einer Kommilitonin gewinnen will, während er mit ihr und einem weiteren Freund einem Drogenpaket hinterherjagt; dadurch gerät das Trio mit der Drogenmafia in Konflikt. Der Film ist für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren als überzogen-humorvolle Gaunergeschichte mit ebenso übertriebenen Actionszenen erkennbar. Auch die stellenweise derbe Sprache und die teils rassistischen Witze entfalten durch den realitätsfernen Komödienkontext keine desorientierende Wirkung. Einzelne heftigere Gewaltszenen können für 12- und 13-jährige Zuschauer eine Herausforderung darstellen, von einer nachhaltigen Beeinträchtigung ist aber nicht auszugehen: die Szenen stehen dramaturgisch eher am Rand und die insgesamt komödienhafte Überzeichnung ermöglicht eine emotionale Distanz. Darüber hinaus stehen die Themen Liebe und Freundschaft deutlich im Vordergrund der Geschichte.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Sum1, D 2016
Filmplakat: Sum1
Science-Fiction-Film, der auf der Erde im Jahr 2070 spielt: Seit einer Alien-Invasion lebt die Menschheit in einem unterirdischen Bunkersystem. Als der junge Militärrekrut S.U.M. 1 auf eine Mission zur Erdoberfläche geschickt wird, beginnt er durch die Isolation immer mehr, an seinem Verstand zu zweifeln... Der kammerspielartige Film ist ruhig inszeniert und spielt fast ausschließlich in einem Wachturm. Dramatik bezieht er vor allem aus der angespannten Situation des Protagonisten. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind fähig, der Geschichte zu folgen und die Situation der Hauptfigur angemessen einzuordnen. Das sehr künstlich wirkende Setting in dem Wachturm erleichtert es zudem, eine emotionale Distanz zu wahren. Vereinzelt gibt es Kampfszenen, aber die Gewalt wird nicht verherrlicht und bewegt sich in einem Rahmen, der auf Zuschauer ab 12 Jahren weder desorientierend noch desensibilisierend wirkt.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Weiber! - Schwestern teilen. Alles., D 2017
Filmplakat: Weiber! - Schwestern teilen. Alles.
Schwarze Komödie über drei ungleiche Schwestern, die gemeinsam den gewalttätigen Mann von einer von ihnen umbringen. Danach wollen sie der Leiche noch eine Samenspende entnehmen, bevor sie sie verschwinden lassen. Doch die Dinge entwickeln sich anders... Der Film stellt Frauen in den Mittelpunkt, die trotz ihrer Morde positiv dargestellt sind. Auch gibt es mehrere Gewaltszenen, die zwar nicht im Detail ausgespielt werden, deren Kaltblütigkeit aber dennoch zu erahnen ist. Jugendliche ab 16 Jahren sind auf Grund ihres Entwicklungsstands in der Lage, die Figurenzeichnung und die Gewalt als Teil einer übertriebenen und makabren Komödie zu erkennen, die keinerlei Vorbildfunktion hat. Eine sozialethische Desorientierung lässt sich daher ausschließen.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Zwischen Zwei Leben - The Mountain between us, USA 2017
Filmplakat: Zwischen Zwei Leben - The Mountain between us
Drama über eine Frau, einen Mann und einen Hund, die nach einem Flugzeugabsturz in einer verschneiten Bergwildnis ums Überleben kämpfen. Dabei bauen der Mann und die Frau eine enge emotionale Beziehung zueinander auf. Der insgesamt ruhig inszenierte Film enthält einige dramatische Spannungsszenen, bei denen es jedoch nicht zu körperlicher Gewalt kommt. Zudem bieten zahlreiche ruhige Passagen Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren genug Gelegenheit zur Entspannung. Durch den Spielort in verschneiter Wildnis fällt es Zuschauern ab 12 Jahren auch leicht, die Geschichte von ihrer eigenen Lebenswelt abzugrenzen und eine emotionale Distanz zu wahren.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Freigabebegründungen

Kinostart am 30.11.2017

120 BPM, F 2017
Filmplakat: 120 BPM
Das Drama erzählt von einer Gruppe von Anti-Aids-Aktivisten, die im Paris Anfang der 1990er Jahre die noch weitgehend ignorante Gesellschaft aufrütteln wollen, sowie von einer sich tragisch entwickelnden Liebesgeschichte. Der Film zeichnet die historischen Geschehnisse in oft dokumentarisch wirkendem Stil nach und konzentriert sich auf seine Protagonisten und ihre teils illegalen Aktionen. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren kann die eindringliche Darstellung von Krankheit und Sterben eine überfordernde Wirkung haben, während 16-Jährige aufgrund ihres Entwicklungsstands in der Lage sind, sich ausreichend zu distanzieren. Sie können einzelne einfühlsam inszenierte Sexszenen verarbeiten sowie die Ambivalenz mancher Figuren und die tragischen Aspekte des Geschehens reflektieren, sodass sich ihnen die aufklärerische Haltung des Films erschließt.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Brimstone, NL/GB/F/D/B/S 2016
Filmplakat: Brimstone
Westerndrama über eine junge Frau und Mutter, die durch die Ankunft eines neuen Reverends in ihrem Dorf mit ihrer düsteren Vergangenheit konfrontiert wird. Bald führen die Konflikte zu offener Gewalt. Der Film ist mit zahlreichen klassischen Genreelementen erzählt und thematisiert in der Konzentration auf seine Protagonistin auf emotional intensive Weise Gewalt gegen Frauen. Die düstere Atmosphäre und einzelne drastische Darstellungen von Missbrauch, Folter und Demütigung können dabei Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren überfordern. 16-Jährige sind in der Lage, diese Szenen in den Kontext einzuordnen. Das historische wie auch das Genre-Setting des Films sowie die klare Einteilung der Figuren in Gut und Böse erleichtern die Distanzierung vom Geschehen.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Coco, USA 2017
Filmplakat: Coco
Animationsfilm über einen mexikanischen Jungen, der gegen den Willen seiner Eltern Musiker werden will. Durch ein Missgeschick gerät er ins Totenreich und erlebt dort turbulente Abenteuer, die ihn seinem Traum schließlich näher bringen. Die Geschichte über das Erwachsenwerden, Familie und den Umgang mit dem Tod ist in bunten, phantasievollen Bildern und mit sehr viel Musik erzählt, wobei der Protagonist sich als starke Identifikationsfigur für junge Zuschauer eignet. Mit den Action- und Spannungsszenen können bereits Kinder im Vorschulalter umgehen, da diese Passagen stets von ruhigen Szenen abgelöst und alle Konflikte harmonisch aufgelöst werden. Auch die Darstellung der Welt der Toten ist kindgerecht und nicht beängstigend.
FSK ab 0 FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Der Mann aus dem Eis, D/I/A 2017
Filmplakat: Der Mann aus dem Eis
Abenteuerfilm über einen Steinzeitmenschen („Ötzi“) namens Kelab, dessen gesamte Sippe von Räubern ermordet wird. Durch Eis und Schnee macht er sich auf die Suche nach den Mördern, um sich an ihnen zu rächen. Der Film enthält teilweise recht drastische Gewalt- und Tötungsszenen, etwa beim Überfall auf das Dorf (Töten der Menschen mit Pfeilen und Lanzen) oder wenn Kelab die Räuber umbringt. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind jedoch in der Lage, diese Szenen in den Kontext der Geschichte einzuordnen. Die Figuren sprechen zudem die antike Sprache Rätisch, wobei es keine Untertitel gibt. Dies erleichtert es den Zuschauern, eine emotionale Distanz von den Geschehnissen zu bewahren. Der Film hat zudem eine gewaltkritische Aussage, die für Zuschauer ab 12 Jahren gut verständlich ist.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Die Vierhändige, D 2016
Filmplakat: Die Vierhändige
Drama über zwei Schwestern, die als Kinder Zeugen der Ermordung ihrer Eltern wurden. Da die eine aufgrund des Traumas psychisch erkrankt ist, übernimmt die andere Verantwortung für sie – bis ein Unfall auch ihr Leben auf den Kopf stellt. Die komplexe Geschichte, in der Realität und Identität zunehmend unsicher werden, ist verschachtelt erzählt; spannende und entspannende Passagen wechseln sich ab. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können von der düsteren Atmosphäre im Zusammenspiel mit verwirrenden Wendungen, eruptiven Gewaltszenen und der Thematik von Trauer und Paranoia überfordert werden. 16-Jährige sind jedoch in der Lage, die Erzählweise des Films seinem Kontext zuzuordnen und sich ausreichend zu distanzieren. Der artifizielle Stil und die nicht auf Identifikation ausgelegten Figuren erleichtern ihnen, die Themen des Films zu reflektieren.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Flatliners, USA 2017
Filmplakat: Flatliners
Mystery-Thriller über eine Medizinstudentin, die gemeinsam mit Kommilitonen riskante Selbstversuche zu Nahtoderfahrungen unternimmt. Wahnvorstellungen und weitere dramatische Ereignisse sind die Folgen. Die Geschichte um Traumata und der Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit ist überwiegend ruhig erzählt und konzentriert sich auf die differenziert gezeichneten Figuren. Einzelne Schockmomente und Horrormotive sowie die geheimnisvolle Stimmung können Kinder unter 12 Jahren irritieren und überfordern, doch bereits 12-Jährige sind in der Lage, sich ausreichend zu distanzieren. Erklärende Dialoge sowie klare moralische Botschaften geben emotionalen Halt, sodass diese Altersgruppe die Handlung eigenständig reflektieren kann, ohne dass das Risiko einer Ängstigung oder Desorientierung besteht.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Genauso anders wie ich, USA 2016
Filmplakat: Genauso anders wie ich
Drama über die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einem weißen Kunsthändler und einem schwarzen Obdachlosen. Durch ein tragisches Ereignis kommen die beiden sich näher, als sie gedacht hätten. Die christlich geprägte Geschichte um Vorurteile, Vergebung und Versöhnung konzentriert sich auf die einfühlsam gezeichneten Figuren. Einzelne gewalthaltige Szenen können Kinder im Vorschulalter irritieren, während bereits 6-Jährige diese Aspekte in den Kontext einordnen und verstehen können. Ihnen bieten die harmonische Auflösung der Konflikte und die klare moralische Haltung des Films genug Halt, sodass sie ihn ohne Überforderung verarbeiten können.
FSK ab 6 FSK ab 6 freigegeben

GIRLS TRIP, USA 2016
Filmplakat: GIRLS TRIP
Komödie über vier Freundinnen aus Studienzeiten, die sich nach Jahren wiedertreffen, um ihre gemeinsame Collegezeit aufleben zu lassen. Es folgen wilde Partynächte auf dem Essence-Musikfestival in New Orleans. Der Film ist für Jugendliche ab 16 Jahren als stark übertriebene, zuweilen klamaukhafte Komödie erkennbar. Dazu gehören auch die exzessiven Partyszenen, in denen viel Alkohol fließt und sexuelle Kontakte gepflegt werden, sowie die oftmals vulgären und teils sexistischen Dialoge. Jugendliche ab 16 Jahren sind auf Grund ihres Reifegrads fähig, diese Szenen und Dialoge im Kontext der überzogenen Komödienhandlung zu sehen und sie entsprechend zu verarbeiten. Eine negative Vorbildwirkung ist nicht zu befürchten.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Happiness, J/D 2016
Filmplakat: Happiness
Drama über einen Mann, der einen Helm erfunden hat, der die Menschen an die schönsten Momente ihres Lebens erinnert. Die Bewohner eines japanischen Dorfes werden dadurch zunächst glücklich gemacht. Allerdings kann der Helm auch schreckliche Erinnerungen wecken. Dies will der Mann nutzen, um sich am Mörder seiner Familie zu rächen. Die Geschichte ist ruhig erzählt und in einem künstlich wirkenden Stil inszeniert. Es gibt allerdings auch eine realistisch wirkende und dramatische Mordszene, die in Rückblenden wiederholt gezeigt wird. Die Gewalt wird dabei aber nicht übermäßig ausgespielt und ist für Jugendliche ab 16 Jahren verkraftbar. Auch werden Gewalt und Rache nicht verherrlicht, sondern wirken abschreckend, sodass bei Zuschauern ab 16 Jahren nicht von einer sozialethischen Desorientierung auszugehen ist.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Madame, F 2017
Filmplakat: Madame
Mischung aus Melodram und Gesellschaftskomödie: Eine Pariser High-Society-Dame gibt ihr Hausmädchen als Adelige aus und lädt sie zu einer Dinnerparty ein. Als ein britischer Aristokrat Gefallen an ihr findet, kommt es zu allerlei Verwicklungen. Der ruhig inszenierte Film spielt in einer märchenhaft wirkenden Lebenswelt und stellt mit dem Hausmädchen eine positive und starke Frau in den Mittelpunkt. Es gibt keine Szenen oder Dialoge, die kleine Kinder im Vorschulalter ängstigen oder anderweitig beinträchtigen könnten.
FSK ab 0 FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Whatever Happens, D 2017
Filmplakat: Whatever Happens
Beziehungsdrama über ein junges Paar, vom Kennenlernen bis zur Trennungskrise. Zunächst können beide sich in der Beziehung und im Beruf voll entfalten, doch nach der Geburt der Tochter lebt das Paar sich auseinander. Der in Rückblenden erzählte Film ist ruhig inszeniert und zeigt ein Paar, das vorbildlich mit seinen Konflikten umgeht. Beide sind geduldig und sehr um das Kindeswohl bemüht. Insgesamt geht es um die Probleme Erwachsener, die Tochter bleibt von der Krise der Eltern weitgehend unberührt. Kinder im Grundschulalter können der Geschichte folgen und sind auch fähig, die unterschwellig spürbaren Spannungen zwischen den Eltern zu verkraften. Die zahlreichen Rückblenden erleichtern zudem eine emotionale Distanz.
FSK ab 6 FSK ab 6 freigegeben



 
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