Freigabebegründungen

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Kinostart am 08.12.2016

Alle Farben des Lebens, USA 2015 Filmplakat: Alle Farben des Lebens
Tragikomödie über eine 16-jährige New Yorkerin, die sich als Junge fühlt und eine Hormontherapie beginnen will. Damit stellt sie ihre allein erziehende Mutter und die lesbische Großmutter vor große Herausforderungen. Der Film ist von einer heiteren und positiven Grundstimmung geprägt, die Kinder ab 6 Jahren nicht überfordert. Vereinzelt gibt es leicht dramatische Szenen (Familienstreitigkeiten und eine Prügelei unter Jugendlichen), aber auch diese bewegen sich in einem Rahmen, der Grundschulkinder nicht nachhaltig erschreckt. Das Thema Transsexualität wird behutsam behandelt, so dass Kinder im Grundschulalter nicht überfordert sind. Zwar wird sich die Thematik jüngeren Grundschülern vermutlich noch nicht vollständig erschließen, aber eine negative Überforderung steht nicht zu befürchten.
FSK ab 6 FSK ab 6 freigegeben

Cakallarla Dans 4, TR 2016 Filmplakat: Cakallarla Dans 4
In der Türkei spielende Komödie über eine Gruppe von WG-Bewohnern, von denen zwei eine Schatzkarte ihres Onkels erben. Aber nicht nur die WG-Clique begibt sich auf Schatzsuche, sondern auch der bösartige deutsche Stiefsohn des Onkels. Die Geschichte ist einfach gehalten und wird mit viel slapstickhaftem Humor erzählt, der Kinder nicht überfordert. Etwa nach der Hälfte tritt der böse Stiefsohn, der äußerlich an Adolf Hitler erinnert, in die Handlung ein. Ab diesem Zeitpunkt wird das Geschehen etwas ernster: Es gibt einige Spannungsmomente, eine Entführung sowie am Ende eine wilde Schlägerei. Kinder ab 12 Jahren sind aber fähig, diese Szenen als Teil einer ironischen und satirischen Komödie zu betrachten. Ängstigungen oder Überforderungen lassen sich bei dieser Altersgruppe ausschließen.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Das Wunder von Lourdes, F 2011 Filmplakat: Das Wunder von Lourdes
Im Jahr 1858 spielendes Historiendrama über die legendären Marienerscheinungen und die Wunderheilungen im französischen Lourdes, die aus dem Städtchen einen berühmten Wallfahrtsort machten. Der Film erzählt seine Geschichte in einer einfachen und für Kinder ab 6 Jahren verständlichen Weise. Es gibt mehrere Szenen, in denen die junge Müllerstochter, der die heilige Maria erschienen sein soll, von den anderen Dorfbewohnern angefeindet und massiv ausgegrenzt wird. Diese Szenen bewegen sich jedoch in einem Rahmen, der Kinder im Grundschulalter nicht überfordert oder ängstigt. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen die Wunder und die Geschichte der Erscheinungen. Beeinträchtigungen lassen sich daher ausschließen.
FSK ab 6 FSK ab 6 freigegeben

Die Vampirschwestern 3 - Reise nach Transsilvanien, D 2016 Filmplakat: Die Vampirschwestern 3 - Reise nach Transsilvanien
Dritter Teil des Fantasy-Abenteuers über eine moderne Vampirfamilie: Diesmal wird der einjährige Sohn von einer Vampirkönigin entführt, da diese einen Thronfolger braucht. Trotz der ernst klingenden Geschichte richtet sich der Film durch seine Machart klar an junge Kinder. Einzelne Fantasy-Momente können Kinder im Vorschulalter kurzzeitig erschrecken, aber durch die positive Grundstimmung steht keine nachhaltige Ängstigung zu befürchten. Auch der Grundkonflikt wird nicht als Kampf dargestellt: Am Ende sieht die Vampirkönigin ein, dass das Kind zu seiner Familie gehört. Zuvor wird in jeder Szene auf das Baby aufgepasst und niemand will ihm Böses. Es gibt tollpatschige Figuren, zahlreiche slapstickartige Szenen und kindlichen Humor, was ausreichend Gelegenheit zur Entspannung bietet. Überforderungen oder nachhaltige Irritationen lassen sich bei allen Altersgruppen ausschließen.
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Elvis & Nixon, USA/D 2016 Filmplakat: Elvis & Nixon
Komödie über ein Treffen von Elvis Presley und US-Präsident Richard Nixon im Jahr 1970 im Weißen Haus, bei dem Presley sich als Undercover-Agent "bewerben" will. Der dialogbetonte Film ist ruhig und mit teils skurrilem Humor erzählt; dabei enthält er keine Szenen, die kleine Kinder ängstigen oder aufregen könnten. Eine kurze Szene, in der Elvis von einer Totgeburt erzählt, entfaltet im Kontext der freundlichen Grundstimmung keine belastende Wirkung. Den jüngsten Zuschauern wird sich die Filmhandlung zwar kaum erschließen, aber negative Wirkungen sind nicht zu befürchten.
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JACQUES - Entdecker der Ozeane, F 2016 Filmplakat: JACQUES - Entdecker der Ozeane
Filmbiografie über das Leben des berühmten Meeresforschers und Lebemanns Jacques Cousteau, der durch seine Filme über unentdeckte Unterwasserwelten berühmt wurde. Der Film ist ruhig erzählt und konzentriert sich stark auf die Unterwasser-Erlebnisse und auf das Familienleben Cousteaus, mit Schwerpunkt auf die nicht einfache Beziehung zu seinem Sohn. Es gibt Szenen mit Familien- und Ehestreitigkeiten (u.a. wegen der Untreue Cousteaus) und bei einem Tauchgang kommt es zu einer gefährlichen Begegnung mit Haien. Diese Szenen bewegen sich aber in einem Rahmen, der Grundschulkinder nicht überfordert. Zudem sind die emotionalen Situationen gut in das ruhige Gesamtgeschehen eingebettet, so dass Kinder ab 6 Jahren sie gut verarbeiten können.
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Office Christmas Party, USA 2016 Filmplakat: Office Christmas Party
Komödie über einen Büroleiter, der eine große Firmen-Weihnachtsfeier organisiert, um einen neuen Kunden zu gewinnen; auf diese Weise will er seine Zweigstelle vor der Auflösung retten. Allerdings läuft die Feier chaotisch aus dem Ruder... Der Film zeigt, wie auf der Weihnachtsfeier exzessiv Alkohol getrunken und teils unwissentlich Kokain konsumiert wird. Der Humor ist zunehmend derb und oft sexualisiert. Allerdings sind die Darstellungen so stark übertrieben, dass Kinder ab 12 Jahren sie als Teil einer klamaukhaft überspitzten, realitätsfernen Filmwelt erkennen und eine angemessene Distanz wahren können. Zudem nehmen die beiden Sympathieträger des Films nicht an den Exzessen teil, sondern fungieren als eine Art moralische Instanz. Eine sozialethisch desorientierende Vorbildwirkung lässt sich daher bei Kindern ab 12 Jahren ausschließen.
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Salt and Fire, D 2016 Filmplakat: Salt and Fire
Drama über eine Wissenschaftlerin, die in Bolivien eine drohende Umweltkatastrophe untersuchen soll. Direkt nach ihrer Ankunft wird sie jedoch entführt. Der Film ist durchweg ruhig und weitestgehend undramatisch inszeniert. Sehr vereinzelt gibt es Spannungsmomente (die Entführung am Flughafen; wissenschaftliche Streitigkeiten mit dem Entführer), die aber kaum dramatisch sind und schnell aufgelöst werden, so dass sie Kinder ab 6 Jahren nicht überfordern. Im Vordergrund des eher künstlerischen Films stehen Natur- und Landschaftsbilder, die Grundschulkindern viel Gelegenheit zur emotionalen Distanzierung bieten. Beeinträchtigungen lassen sich daher ausschließen.
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Schubert in Love, D 2016 Filmplakat: Schubert in Love
Komödie mit dem Komiker Olaf Schubert in der Hauptrolle: Der egozentrische Besserwisser und selbst ernannte Weltverbesserer soll auf Anordnung seines strengen Vaters endlich eine Frau finden, um einen "Stammhalter" in die Welt zu setzen. Die "Brautschau" erweist sich jedoch als eine echte Herausforderung. Der Film ist von absurdem und schwarzem Humor geprägt, die Figuren sind alle stark überzeichnet. In diesem grotesk überzogenen, realitätsfernen Kontext entfaltet auch die manchmal etwas grob sexualisierte Sprache keine negative Vorbildwirkung auf Kinder ab 12 Jahren. Zuschauer ab diesem Alter sind auf Grund ihres Entwicklungsstands in der Lage, die Übertreibungen zu erkennen und eine angemessene Distanz zu wahren.
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SING, USA 2015 Filmplakat: SING
Animationsfilm über einen Koalabär, der einen großen Gesangswettbewerb ausrichtet, um sein Theaterhaus vor dem Ruin zu retten. Der Film hat eine heitere Grundstimmung, die Figuren sind freundlich und positiv gezeichnet. Vereinzelt gibt es rasante Spannungs- und Actionszenen, die aber stets von ruhigen und heiteren Passagen ausgeglichen werden. Kurze Auftritte einer kriminellen Gorillabande und einiger Mafia-Bären entwickeln durch die leichte und fröhliche Gesamtstimmung keine nachhaltige Wirkung. Die humorvollen Gesangs- und Musikeinlagen bieten zusätzliche Entspannung, so dass auch die jüngsten Zuschauer nicht überfordert werden.
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Kinostart am 01.12.2016

Dag 2, TR 2016 Filmplakat: Dag 2
Kriegsdrama über zwei Freunde, die nach ihrer militärischen Ausbildung in einer Spezialeinheit der türkischen Armee im Irak gegen den IS kämpfen und in einer riskanten Mission eine entführte Journalistin befreien sollen. Der Film schildert mit vielen Actionszenen Alltag und Einsatz der Soldaten. Einige drastische Gewaltdarstellungen können dabei Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren überfordern; auch glorifizierende Passagen bergen die Gefahr einer Desorientierung. Doch 16-Jährige sind aufgrund ihrer kognitiven Reife und ihrer Medienerfahrung in der Lage, die Genremechanismen zu entschlüsseln und das Geschehen wie die Darstellung zu reflektieren. Ihnen erschließt sich auch die durchaus vorhandene Ambivalenz der Heldenfiguren. Zudem erleichtern ihnen ruhige Passagen sowie Rückblenden immer wieder die Distanzierung. Eine emotional überfordernde oder desorientierende Wirkung ist für diese Altersgruppe nicht zu befürchten.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Das Morgan Projekt, USA 2016 Filmplakat: Das Morgan Projekt
Science-Fiction-Film über eine Risiko-Managerin, die bei einem Geheimprojekt mit einem künstlich erschaffenen Kind konfrontiert wird. Als das Mädchen Amok läuft und flüchtet, soll die Managerin es töten. Der Film enthält einige Gewalt- und Tötungsszenen. Diese sind aber schlüssig in die Dramaturgie der Geschichte eingebettet, wirken nicht selbstzweckhaft und werden auch nicht spekulativ ausgespielt. Eine Beeinträchtigung steht bei Jugendlichen ab 16 Jahren nicht zu befürchten. Zuschauer ab diesem Alter sind auch in der Lage, die Wandlung des netten Kindes zu einem brutalen Monster in Bezug zur moralischen Grundaussage des Films zu setzen ("nicht alles wissenschaftlich Machbare ist ethisch vertretbar"). Daher lässt sich auch eine sozialethische Desorientierung ausschließen.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Die Habenichtse, D 2016 Filmplakat: Die Habenichtse
Drama über eine Liebesbeziehung, die von Schuldgefühlen überschattet wird, da ihr Beginn untrennbar mit dem Tod eines Freundes am 11. September 2001 im World Trade Center verbunden ist. Der Film schildert die zunehmende Entfremdung des Paares und ihre Versuche, die Beziehung zu retten, einfühlsam und in ruhigem Tempo, mit Konzentration auf die Figuren und Dialoge. Einzelne dramatische Momente können aufgrund ihrer emotionalen Intensität Kinder unter 12 Jahren überfordern, doch 12-Jährige sind in der Lage, diese Aspekte in den Kontext der Geschichte einzuordnen. Die stilisierte Gestaltung des Films in Schwarzweiß ermöglicht ihnen die ausreichende Distanzierung von den tragischen Dimensionen. Da die Inszenierung drastische Bilder vermeidet und Konflikte der Protagonisten letztlich konstruktiv auflöst, kann diese Altersgruppe den Film ohne Beeinträchtigung verarbeiten.
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Die Hände meiner Mutter, D 2016 Filmplakat: Die Hände meiner Mutter
Drama über einen Mann, der mit Ende 30 erst erkennt, dass seine Mutter ihn als Kind sexuell missbraucht hat. Als er das Familiengeheimnis aufdecken will, hat das für sein gesamtes Umfeld einschneidende Folgen. Der ruhig erzählte Film konzentriert sich auf seine Figuren, die er realitätsnah und einfühlsam porträtiert. Sein tabubehaftetes Thema, die bedrückende Atmosphäre sowie einzelne dramatische Momente können Kinder unter 12 Jahren irritieren und übermäßig belasten. Ab 12-Jährige sind aber in der Lage, ausreichend Distanz zum Geschehen einzunehmen. Ihnen erschließen sich die Handlung und die Konflikte der Handelnden, die sie eigenständig reflektieren und bewerten können. Auch das Bemühen der Hauptfigur, offen mit der Situation umzugehen, hat entlastende Wirkung. So stellt der Film zwar aufgrund seiner Infragestellung des Bildes einer schutzbietenden Familie für diese Altersgruppe sicher eine Herausforderung dar, überfordert sie aber nicht.
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Ein Lied für Nour, GB/NL/PS/RA/Q 2015 Filmplakat: Ein Lied für Nour
Drama über einen palästinensischen Jungen aus dem Gazastreifen, der schon als Kind davon träumt, Sänger zu werden. Doch erst viel später beschließt er, am TV-Wettbewerb „Arab Idol“ teilzunehmen. Gegen alle Widerstände macht er sich auf den Weg. Die leicht verständliche Geschichte ist einfühlsam erzählt und bietet Kindern gute Identifikationsmöglichkeiten. Trotz ernster politischer Hintergründe wird sie von einer positiven Grundstimmung getragen und vermittelt klare ethische Botschaften. Da die Inszenierung auf bedrohliche oder drastische Momente verzichtet, finden schon die jüngsten Zuschauer ausreichend emotionalen Halt, um den Film ohne Beeinträchtigung verarbeiten zu können.
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Görümce, TR 2016 Filmplakat: Görümce
Komödie über ein elternloses Geschwisterpaar, das eine sehr enge Bindung hat. Als der Bruder heiraten will, setzt seine eifersüchtige Schwester alles daran, dies zu verhindern. Der heitere Film ist insgesamt eher dialogorientiert und enthält keine dramatischen Szenen, die kleine Kinder ängstigen oder überfordern könnten. Vereinzelt gibt es in den Dialogen leicht derbe Ausdrücke, die aber durch den komödiantisch übertriebenen Kontext nicht irritierend oder beeinträchtigend auf Kinder im Grundschulalter wirken. Eine Desorientierung steht nicht zu befürchten.
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MARIE CURIE, F/PL/D 2016 Filmplakat: MARIE CURIE
Biographisches Drama über die Physikerin und Chemikerin Marie Curie, die Anfang des 20. Jahrhunderts als Frau um ihre Anerkennung in der Wissenschaft kämpfen muss. Eine „skandalöse“ Liebesbeziehung sorgt für zusätzliche Schwierigkeiten. Die Geschichte der Nobelpreisträgerin ist chronologisch, überwiegend ruhig und dialogzentriert erzählt. Die Protagonistin und ihre Konflikte werden nachvollziehbar und einfühlsam dargestellt. Lediglich einzelne dramatische Momente können Kinder im Vorschulalter irritieren und überfordern. Doch ab 6-Jährige sind aufgrund des deutlich historischen Settings in der Lage, sich ausreichend zu distanzieren. Die behutsame Inszenierung und zahlreiche ruhige Passagen bieten dieser Altersgruppe jederzeit genug Entlastung. So besteht für sie nicht das Risiko einer Beeinträchtigung.
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Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt, D/B 2016 Filmplakat: Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt
Der Kinderfilm erzählt von der Freundschaft zwischen einem 11-jährigen Jungen und einem kleinen Roboter aus dem All. Häscher eines skrupellosen Unternehmers sind Robbi auf den Fersen – doch die Freunde haben zum Glück ein Fahrzeug mit vielen Talenten. Der Film ist leicht verständlich und kindgerecht erzählt, die vielfältigen Abenteuer der Freunde sind sowohl sprachlich wie auch in der phantasievoll-bunten Bildgestaltung gut zu verarbeiten. Da das Happy End nie wirklich in Frage steht, die Grundatmosphäre heiter ist und positive Werte wie Freundschaft und Zusammenhalt betont werden, können bereits Vorschulkinder mit einzelnen spannenden Passagen umgehen, zumal immer wieder ruhige Szenen für Entlastung sorgen. Eine Überforderung ist daher nicht zu befürchten.
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Sully, USA 2016 Filmplakat: Sully
Auf einer wahren Geschichte basierendes Drama über einen Piloten, der 2009 auf dem Hudson River notlandete und dadurch allen Passagieren das Leben rettete. Trotzdem wurde sein Handeln heftig kritisiert. Im Lauf des Films werden die dramatischen Abläufe der Notlandung aus unterschiedlichen Perspektiven gezeigt; in Alpträumen des Piloten kommt es dabei auch zur Katastrophe und das Flugzeug stürzt in die Hochhäuser von Manhattan. Diese Spannungs- und Schreckmomente sind relativ kurz gehalten und bewegen sich in einem Rahmen, der Kinder ab 12 Jahren nicht nachhaltig ängstigt. Kinder ab diesem Alter sind in der Lage, die Szenen im Kontext der Gesamthandlung zu betrachten und entsprechend zu verarbeiten. Eine Überforderung lässt sich ausschließen.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Tokyo Heidi, CH/D 2014 Filmplakat: Tokyo Heidi
Science-Fiction-Thriller über eine Frau, die mit ihrem Sohn in die zwischen Fantasie und Realität angesiedelten Videospielwelten ihres verstorbenen Ehemanns gezogen wird. Der Film thematisiert das Verhältnis zwischen virtuellen und tatsächlichen Realitäten; dabei bedient er sich der Ästhetik von Videospielen und zitiert fortwährend aus der Filmgeschichte und aus der Geschichte der Konsolenspiele. In diesem stark stilisierten Kontext wirken auch einzelne Horror- und Gewaltszenen realitätsfern und entfalten keine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche ab 16 Jahren. Zuschauer ab diesem Alter haben kein Problem, die Künstlichkeit der Inszenierung zu durchschauen und das Spiel mit verschiedenen Realitätsebenen zu verstehen. Eine emotionale Überforderung kann bei dieser Altersgruppe ausgeschlossen werden.
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Train to Busan, ROK 2016 Filmplakat: Train to Busan
Horrorthriller über einen Vater, der angesichts einer Zombieseuche mit seiner Tochter in einem Hochgeschwindigkeitszug flüchten will. An Bord muss er gemeinsam mit anderen Menschen den Kampf gegen mitreisende Zombies aufnehmen. Der Film enthält zahlreiche blutige Gewaltszenen, die aber nicht selbstzweckhaft inszeniert sind, sondern sich stets aus der Dramaturgie der Geschichte entwickeln. Zugleich betont der Film Tugenden wie Solidarität, Mitgefühl und Selbstlosigkeit; auch gesellschaftliche Probleme wie soziale Ungerechtigkeit und Klassenunterschiede werden thematisiert. Jugendliche ab 16 Jahren sind auf Grund ihres Entwicklungsstands fähig, diese Differenzierungen zu verstehen und die Gewaltszenen in diesen Kontext einzuordnen. Daher lassen sich sowohl Überforderungen, als auch sozialethische Desorientierungen ausschließen.
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UNDERWORLD: BLOOD WARS, USA 2016 Filmplakat: UNDERWORLD: BLOOD WARS
Fantasy-Actionfilm über eine Vampirkriegerin, die versucht, Werwölfe und Vampire miteinander zu versöhnen, da beide Seiten von den Menschen in ihrer Existenz bedroht werden. Der Film enthält zahlreiche Kampfszenen, bei denen unterschiedlichste Waffen zum Einsatz kommen (Schusswaffen, Schwerter, Messer, Fantasiewaffen). Fast immer werden dabei auch Vampire, Menschen oder Werwölfe getötet, teils auf brutale Weise. Jugendliche ab 16 Jahren können diese Szenen als Teil einer vollkommen irrealen Fantasygeschichte betrachten und entsprechend verarbeiten. Zudem sind die Kampfhandlungen stark überzeichnet und fast balletthaft choreografiert. Durch diese Stilmittel können Jugendliche ab 16 Jahren eine emotionale Distanz wahren und werden nicht übererregt oder anderweitig überfordert.
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