Freigabebegründungen

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Kinostart am 23.03.2017

Der Himmel wird warten, F 2016 Filmplakat: Der Himmel wird warten
Das Drama erzählt von zwei jungen Französinnen, die sich von ihren Familien entfremden und in den Dunstkreis von Dschihadisten geraten – mit dramatischen Folgen. Die Familiengeschichten und Konflikte der Protagonistinnen sind einfühlsam, facettenreich und emotional intensiv dargestellt. Einige dramatische Wendungen ebenso wie die vorherrschende bedrückende Atmosphäre können Kinder unter 12 Jahren irritieren und ängstigen. Ab 12-Jährige sind jedoch auf Basis ihrer kognitiven Entwicklung in der Lage, mit diesen Aspekten umzugehen. Sie können die dargestellten Konflikte in den Kontext einordnen, das Geschehen eigenständig reflektieren und sich ausreichend distanzieren. Eine Beeinträchtigung ist für diese Altersgruppe nicht zu befürchten.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Der Hund begraben, D 2016 Filmplakat: Der Hund begraben
Komödie über einen Mann in der Midlife-Krise, der seinen Job verliert und von seiner Familie kaum noch wahrgenommen wird. Ein zugelaufener Hund sowie eine merkwürdige neue Bekanntschaft führen zu haarsträubenden Verwicklungen. Die teils ins Absurde überzeichnete tragikomische Geschichte wartet mit viel Ironie, doch auch düsteren Wendungen und schwarzem Humor sowie einzelnen Gewaltdarstellungen auf. Letztere werden zwar nicht explizit ausgespielt, können in ihrer Drastik jedoch Kinder unter 12 Jahren überfordern, da sich ihnen der Humor des Films noch nicht erschließt. Ab 12-Jährige sind aber in der Lage, die komödiantische, deutlich fiktionale und artifizielle Haltung des Films zu dekodieren und sich ausreichend von den düsteren Aspekten zu distanzieren. Für diese Altersgruppe ist daher keine Ängstigung oder Desorientierung zu befürchten.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Die Jones - Spione von nebenan, USA 2016 Filmplakat: Die Jones - Spione von nebenan
Agentenkomödie über ein ganz normales Vorstadt-Ehepaar, dessen neue Nachbarn sich als Geheimagenten der US-Regierung erweisen. Bald werden die beiden in deren Abenteuer hineingezogen. Der Film enthält mehrere Actionszenen und Verfolgungsjagden, bleibt für Kinder ab 12 Jahren aber stets als überdrehte, oftmals slapstickhafte Komödie erkennbar, die nichts mit der Lebensrealität zu tun hat. Es gibt zwei deutlichere Gewaltmomente, die aber sehr kurz gehalten sind und im Kontext der komödiantischen Gesamthandlung keine überfordernde Wirkung entfalten. Beeinträchtigungen stehen daher bei Kindern ab 12 Jahren nicht zu befürchten.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Lommbock, D 2016 Filmplakat: Lommbock
Die Komödie erzählt als Fortsetzung des Films „Lammbock“ von der Wiederbegegnung der beiden Kifferfreunde Stefan und Kai nach 15 Jahren – ein Treffen, das nicht nur einige Joints, sondern auch viele Komplikationen nach sich zieht. Der Film wartet mit vielen bekannten Charakteren und Insider-Scherzen auf und ist voller deutlicher Überzeichnungen und teils derbem, auch slapstickhaftem Humor. Die Protagonisten eignen sich aufgrund ihrer eher unvorteilhaften Darstellung kaum als Identifikationsfiguren für ein junges Publikum, auch wird der Marihuana-Konsum zwar offensiv dargestellt, jedoch nicht propagiert. So können lediglich einzelne Szenen mit sexueller Thematik Kinder unter 12 Jahren irritieren und überfordern. 12-Jährige sind aber bereits in der Lage, diese Aspekte zu verarbeiten sowie die Ironie zu entschlüsseln, mit denen die Figuren und ihr Verhalten porträtiert werden. Eine desorientierende Wirkung ist nicht zu befürchten.
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Power Rangers, USA 2016 Filmplakat: Power Rangers
Superhelden-Actionfilm um eine Gruppe Schüler, die durch außerirdische Kristalle übermenschliche Kräfte erlangen. Diese müssen sie trainieren, um die Menschheit gegen die Umtriebe eines mächtigen Alien zu verteidigen. Der Film ist mit den typischen Mitteln seines Genres erzählt, wartet mit zahlreichen Actionszenen und deutlich fiktionalen Gestalten und Szenarien auf. Die Helden, deren positive Entwicklung hin zur verantwortungsvollen Verwendung ihrer Kräfte dargestellt wird, eignen sich dabei als Identifikationsfiguren für junge Zuschauer. Zwar können einzelne bedrohliche Szenen und Gewaltdarstellungen Kinder unter 12 überfordern, doch 12-Jährige sind bereits in der Lage, diese Aspekte in den eindeutig fiktionalen Kontext einzuordnen und sich ausreichend zu distanzieren. Aufgrund der positiven Grundhaltung des Films mit seiner Betonung von Werten wie Freundschaft und Zusammenhalt sowie der Auflösung der Konflikte können 12-Jährige den Film ohne Überforderung verarbeiten.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Storm und der verbotene Brief, NL 2016-2017 Filmplakat: Storm und der verbotene Brief
Kinder-Historienfilm über einen 12-jährigen Jungen namens Storm, der im mittelalterlichen Antwerpen lebt. Als sein Vater einen Brief Martin Luthers drucken will und von der Inquisition verhaftet wird, muss der Junge gemeinsam mit einem Waisenmädchen einige Abenteuer bestehen, um ihn vor dem Scheiterhaufen zu retten. Der Film ist rasant erzählt und enthält einige Spannungsszenen. Insbesondere das Finale, wenn der Vater in letzter Sekunde gerettet wird, kann für jüngere Grundschulkinder eine emotionale Herausforderung darstellen. Von einer Überforderung ist gleichwohl nicht auszugehen, da die Szene positiv aufgelöst wird und in ein Happy-Ende mündet. Davon abgesehen sind Kinder ab 6 Jahren bereits in der Lage, eine ausreichende Distanz von den historischen Geschehnissen zu wahren. In den beiden jungen Protagonisten finden sie zudem starke und positive Identifikationsfiguren, die ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Nachhaltige Ängstigungen oder Überforderungen lassen sich daher nicht befürchten.
FSK ab 6 FSK ab 6 freigegeben

Tatlim Tatlim: Haybeden Gerceküstü Ask, TR 2017 Filmplakat: Tatlim Tatlim: Haybeden Gerceküstü Ask
Beziehungskomödie über vier Paare, die mit allerlei Herausforderungen konfrontiert werden. Der Film hat eine freundliche Grundstimmung und stellt positive Figuren in den Mittelpunkt. Vereinzelt gibt es Streitsituationen, die jedoch nicht übermäßig dramatisch sind und auch die jüngsten Zuschauer nicht überfordern oder ängstigen. Kleinen Kindern bietet die Geschichte zwar kaum inhaltliche Anknüpfungspunkte, aber Beeinträchtigungen lassen sich bei allen Altersgruppen ausschließen.
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Within, USA 2016-2017 Filmplakat: Within
Horrorfilm über eine Teenagerin, die mit ihrer Familie in ein neues Haus zieht. Dort kommt es bald zu schrecklichen Geschehnissen, die mit einem Psychopathen zu tun haben, der einst in dem Haus lebte. Zuschauer ab 16 Jahren haben auf Grund ihres Entwicklungsstands und ihrer Medienerfahrung keine Probleme, die Schreck- und Gruselmomente des Films zu verkraften. Vereinzelte Gewalt- und Tötungsszenen werden nicht übermäßig ausgespielt, so dass bei Jugendlichen ab 16 Jahren auch in dieser Hinsicht keine überfordernde oder verrohende Wirkung zu befürchten ist.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Kinostart am 16.03.2017

Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand, S 2016 Filmplakat: Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand
Komödie über einen 101 Jahre alten Rentner, der seinen Ruhestand auf Bali aufgibt, um noch einmal haarsträubende Abenteuer zu erleben, bei denen er alten Bekannten aus dem Kalten Krieg begegnet und in gefährliche Spionagegeschichten gerät. Die Handlung verschränkt verschiedene Zeitebenen und weist zahlreiche skurrile Figuren und überraschende Wendungen sowie einen teils slapstickhaften Humor auf. Trotz der Komik können jedoch einzelne Gewaltdarstellungen Kinder unter 12 Jahren überfordern, da sich ihnen der komplex erzählte Kontext nicht immer erschließt. 12-Jährige sind jedoch aufgrund ihres Entwicklungsstands in der Lage, auch diese Szenen in den deutlich fiktionalen Kontext einzuordnen und sich ausreichend zu distanzieren. Ihnen bieten der Humor des Films sowie zahlreiche ruhige und harmonische Szenen Entlastung, sodass eine Beeinträchtigung für sie nicht zu befürchten ist.
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Die Häschenschule - Jagd nach dem goldenen Ei, D 2016 Filmplakat: Die Häschenschule - Jagd nach dem goldenen Ei
Der Animationsfilm erzählt von einem jungen Hasen aus der Stadt, der in die Welt der Osterhasen auf dem Land gerät. Nicht nur wegen der durchtriebenen Füchse erlebt er dort turbulente Abenteuer und lernt viel Neues. Die Geschichte ist bunt und kindgerecht erzählt, die meisten Figuren sind sympathisch gezeichnet, und auch die vermeintlichen Bösewichte sind nicht allzu bedrohlich dargestellt. Einzelne Spannungssituationen werden schnell und harmonisch aufgelöst, die gesamte Handlung wird von freundlichem, teils auch slapstickhaftem Humor getragen und bietet immer wieder ruhige Szenen, die emotional entlasten. Da der Film zudem positive Werte wie Zusammenhalt, Verständnis und Mitgefühl betont, ist schon für Kinder im Vorschulalter keine Überforderung zu befürchten.
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Die rote Schildkröte, F/J 2016 Filmplakat: Die rote Schildkröte
Animationsfilm über einen Schiffbrüchigen, der auf einer einsamen Insel strandet und vergeblich versucht, diese wieder zu verlassen – eine rote Schildkröte scheint etwas dagegen zu haben. Die märchenhaft-poetische Geschichte, die sich bereits sehr jungen Zuschauern erschließt, ist ruhig erzählt und kommt ohne jeden Dialog aus. Gestik und Mimik der Figuren sowie Naturdarstellungen übernehmen das Erzählen. Spannungsmomente sowie einzelne bedrohliche Situationen werden dabei nach kurzer Zeit harmonisch aufgelöst. Da die Atmosphäre auch insgesamt freundlich ist und die poetischen Elemente immer wieder für emotionale Entlastung sorgen, ist bereits für Kinder im Vorschulalter keine Beeinträchtigung zu befürchten.
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Die Schöne und das Biest, USA 2016 Filmplakat: Die Schöne und das Biest
Musical-Märchenverfilmung: Eine hübsche junge Frau kommt auf ein Schloss, wo eine "Biest" lebt, das in Wahrheit ein verzauberter Prinz ist. Nach anfänglicher Angst und Abneigung verlieben die beiden sich ineinander. Kinder ab 6 Jahren haben keine Probleme, der Geschichte zu folgen und sie als reines Märchen ohne Realitätsbezug zu betrachten. Im Vordergrund stehen positive Figuren, Gesang und Freude. Am Ende gibt es eine dramatische Situation, wenn der Bösewicht dem Biest in den Rücken schießt. Diese Szene kann jüngere Grundschulkinder kurzzeitig erschrecken. Eine nachhaltige Ängstigung lässt sich aber ausschließen, da die Szene schnell aufgelöst wird und es zu einem fröhlichen Happy End kommt.
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Istanbul Kirmizisi, TR/I 2017 Filmplakat: Istanbul Kirmizisi
Drama über einen Autor, der in Istanbul für einen befreundeten Regisseur an einem Drehbuch arbeitet. Dabei wird er durch äußere Umstände gezwungen, sich mit tragischen Ereignissen aus seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Der Film ist ruhig und weitgehend undramatisch erzählt. Sehr vereinzelt gibt es leicht dramatische Situationen (z.B. ein kurzer Verkehrsunfall), aber diese bewegen sich in einem Rahmen, der Kinder ab 6 Jahren weder ängstigt, noch überfordert.
FSK ab 6 FSK ab 6 freigegeben

Mit Siebzehn, F 2016 Filmplakat: Mit Siebzehn
Drama über einen Jungen, der mit einem Mitschüler in einen tiefen Konflikt gerät. Als beide auch noch in einem Haus leben müssen, droht der Streit zu eskalieren – nimmt dann aber eine überraschende Wendung. Die Coming-of-Age-Geschichte ist weitgehend ruhig und einfühlsam erzählt und behandelt auf komplexe Weise Themen wie Familie, Verlust, Selbstfindung und Sexualität. Verschiedene Darstellungen von Aggression bis hin zu körperlichen Auseinandersetzungen sowie die teils bedrückende Atmosphäre können Kinder unter 12 Jahren überfordern. 12-Jährige sind bereits in der Lage, mit diesen Aspekten im Rahmen der Geschichte umzugehen und sich ausreichend zu distanzieren. Die ruhige Inszenierung sowie imposante Landschaftsaufnahmen geben dieser Altersgruppe ausreichend Raum, das Gesehene zu reflektieren und zu verarbeiten. Eine Beeinträchtigung ist für 12-Jährige nicht anzunehmen.
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William und das Petermännchen, D 2015 Filmplakat: William und das Petermännchen
Märchenfilm über vier Jugendliche, die gemeinsam mit einem Schlossgeist, einer Ameise, einem Mäuserich und einem Wurm das Schweriner Schloss vor dem Angriff eines Drachen bewahren müssen. Der Film ist in einer Mischung aus Dokumentar-, Spiel- und Animationsfilm inszeniert. Die Geschichte und die Inszenierung sind einfach gehalten (es handelt sich um ein Schülerfilm-Projekt) und es gibt keine dramatischen oder aufregenden Szenen, die kleine Kinder nachhaltig ängstigen könnten. Beeinträchtigungen lassen sich daher bei allen Altersgruppen ausschließen.
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ZWISCHEN DEN JAHREN, D 2016 Filmplakat: ZWISCHEN DEN JAHREN
Sozialdrama über einen aus langjähriger Haft entlassenen Mörder, der ein neues Leben beginnen will. Doch er wird vom Ehemann und Vater seiner einstigen Opfer verfolgt, der nun auf Rache sinnt. Der ruhig erzählte Film hat eine düstere Grundstimmung und behandelt die Themen Schuld und Sühne, Rache und Vergebung, Rassismus und Gewalt. Kinder ab 12 Jahren sind auf Grund ihres psychosozialen Entwicklungsstands fähig, der Geschichte zu folgen und die genannten Themen zu verarbeiten. Vereinzelte Gewaltszenen sind schlüssig in die Handlung eingebunden und werden nicht drastisch bebildert; die teilweise derbe Sprache ist klar einem bestimmen Milieu zugeordnet und wird nicht verherrlicht. Ängstigungen, Überforderungen oder Desorientierungen lassen sich daher bei Kindern ab 12 Jahren ausschließen.
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