Freigabebegründungen

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Kinostart am 19.05.2016

FÜR IMMER EINS, I 2015 Filmplakat: FÜR IMMER EINS
Drama über zwei Frauen, die seit Jahren zusammen leben, deren Liebe aber durch die Affäre der einen mit einem alten Freund auf die Probe gestellt wird. Der Film schildert einfühlsam und dialogzentriert die Beziehung und die Identitätsfragen seiner Protagonistinnen und wird trotz der geschilderten Konflikte von einer sehr positiven Atmosphäre getragen. Obwohl sich für sehr junge Zuschauer aufgrund der Erwachsenenthematik nur wenige Anknüpfungspunkte ergeben, sorgen der respektvolle Umgang der Figuren miteinander und die ruhige Gestaltung des Films dafür, dass bereits Kinder im Vorschulalter ihn ohne Überforderung verarbeiten können.
FSK ab 0 FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Monsieur Chocolat, F 2015 Filmplakat: Monsieur Chocolat
Biographisches Drama über den ersten schwarzen Zirkusclown Frankreichs Anfang des 20. Jahrhunderts, seinen Erfolg an der Seite eines weißen Kollegen sowie seinen Niedergang und frühen Tod. Der Film porträtiert in opulenten Bildern die historische Epoche und zeichnet ein einfühlsames und differenziertes Bild seiner Hauptfigur und ihres Kampfes um Anerkennung in einer rassistisch geprägten Gesellschaft. Einzelne Szenen von Erniedrigungen und Gewalt können Kinder unter 12 Jahren überfordern, doch 12-Jährige sind bereits in der Lage, diese Aspekte in den Kontext einzuordnen und zu verarbeiten. Ihnen bieten die Darstellungen von Freundschaft und Zusammenhalt sowie das positive Plädoyer des Films für Toleranz ausreichend emotionalen Halt, um das Geschehen eigenständig reflektieren zu können.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Nur fliegen ist schöner, F 2015 Filmplakat: Nur fliegen ist schöner
Besinnliche Komödie über einen 50-jährigen Ehemann, der alleine eine einwöchige Kajaktour unternimmt. Bei einem Stopp macht er die Bekanntschaft einer sympathischen Restaurantbesitzerin und kehrt in den folgenden Tagen immer wieder zu ihrem Lokal zurück. Der hell und freundlich gestaltete Film hat eine positive Grundstimmung und enthält keine Szenen, die kleine Kinder irritieren könnten. Einmal sieht der Mann in einer Traumsequenz dunkle Gestalten am Flussufer, aber im heiteren Kontext der Gesamterzählung entfaltet diese kurze Sequenz keine nachhaltige Wirkung. Auch sonst gibt es keine dunklen oder bedrohlichen Szenen, die auf Kinder im Vorschulalter ängstigend wirken könnten.
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OFLU HOCA'NIN SIFRESI 2, TR 2016 Filmplakat: OFLU HOCA'NIN SIFRESI 2
Komödie über den Direktor eines Fußballervereins, der verschiedene Probleme meistern muss: Ein Rivale macht ihm seinen Posten streitig und sein Vater sowie sein Bruder brauchen Hilfe im Liebesleben. Der Film ist von einer bunten, fröhlichen Grundstimmung geprägt und es gibt keine Figuren, die ernsthaft böse oder bedrohlich wirken. Einzelne turbulente Szenen werden durch slapstickhafte Komik abgemildert und können von Kindern ab 6 Jahren problemlos verarbeitet werden. Leicht dramatische Situationen wie eine Schießerei auf einer Hochzeit wirken durch den humorvollen Kontext nicht ängstigend auf Kinder im Grundschulalter. Irritationen oder Überforderungen lassen sich ausschließen.
FSK ab 6 FSK ab 6 freigegeben

Petting Zoo, D/GR/USA 2015 Filmplakat: Petting Zoo
Drama über ein 17-jähriges Mädchen, dessen ungewollte Schwangerschaft den Antritt ihres Universitätsstipendiums in Frage stellt. Zwischen Konflikten mit den Eltern und einer neuen Liebe muss sie ihren eigenen Weg finden. Der Film konzentriert sich auf seine einfühlsam gezeichnete Hauptfigur und ihre gut nachvollziehbar geschilderten Konflikte. Einzelne dramatische Szenen können aufgrund ihrer Intensität Kinder unter 12 Jahren überfordern. Die positive Grundhaltung des Films sowie seine starke Protagonistin sorgen im Zusammenspiel mit ruhigen Passagen für emotionalen Halt, sodass 12-Jährige in der Lage sind, mit diesen Szenen umzugehen. Auch Darstellungen von Drogen- und Alkoholkonsum können sie im Kontext der Geschichte verarbeiten, zumal letztere nie als nachahmenswert vermittelt werden. Die genannte Altersgruppe wird durch die Themen des Films zwar gefordert, doch eine übermäßig belastende oder desorientierende Wirkung ist für sie auszuschließen.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

The Witch, CDN/USA 2015 Filmplakat: The Witch
Im Neuengland des 17. Jahrhunderts spielender Horrorfilm über eine arme, sehr gottesfürchtige Familie, die scheinbar von einer Hexe heimgesucht wird. Der Film ist von einer düsteren, intensiven Atmosphäre geprägt; er enthält zahlreiche Gruselszenen. Jugendliche ab 16 Jahren haben auf Grund ihres Entwicklungsstands aber kein Problem, die Spannungsmomente angemessen zu verarbeiten. Die teils surreale Anmutung der Schreck- und Schauermomente (z.B. wenn die Mutter einer Krähe die Brust gibt) und der historische Spielort erleichtert es jugendlichen Zuschauern, eine emotionale Distanz zu wahren. Der Film kann eine emotionale Anspannung erzeugen, von einer Überforderung ist bei der Altersgruppe ab 16 Jahren aber nicht auszugehen.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

X-Men Apocalypse, USA 2015-2016 Filmplakat: X-Men Apocalypse
In den 1980er Jahren spielende Comic-Verfilmung über die Superheldengruppe "X-Men", die die Erde vor der Zerstörung durch einen mächtigen Schurken bewahren muss. Der Film enthält vor allem zum Ende hin eine Vielzahl ausgiebiger Kampfszenen. Gewalthandlungen werden dabei aber nicht ausgespielt. Einzelne, emotional intensive Momente können für 12-jährige Kinder womöglich eine Herausforderung darstellen (z.B. die Tötung der Familie eines X-Men; das Wachsen von Flügeln aus dem Körper eines X-Men). Von einer nachhaltigen Belastung ist aber nicht auszugehen: Durch die schnelle Abfolge der Geschehnisse und die Einbettung in zahlreiche entlastende Szenen können 12-Jährige eine Distanz wahren und die Szenen im Kontext der fiktionalen Geschehnisse gut verarbeiten. Darüber hinaus sind Kinder ab 12 Jahren in der Lage, Handlung und Figuren als irreale Fantasieprodukte zu erkennen, was eine Distanzierung erleichtert. Eine Überforderung lässt sich daher ab dieser Altersstufe ausschließen.
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Kinostart am 12.05.2016

ANGRY BIRDS - Der Film, USA 2016 Filmplakat: ANGRY BIRDS - Der Film
Animationsfilm über einen Vogel, der in seiner Gemeinschaft wegen seiner Wutanfälle ein Außenseiter ist. Erst als der Vogelgemeinschaft große Gefahr droht, können er und seine Freunde sich bewähren. Der Film ist kindgerecht erzählt und wird von heiterer Atmosphäre, bunten, phantasievollen Bildern und sympathischen Protagonisten getragen. Auch rasantere und actionhaltige Passagen sind gut in die Handlung eingebettet und werden harmonisch aufgelöst. Zudem sorgen viele ruhige Szenen, der oft slapstickhafte Humor und die begleitenden Songs immer wieder für emotionale Entlastung. Daher sind bereits Kinder im Vorschulalter in der Lage, dem Film bis zu seinem rundum positiven Happy End zu folgen, ohne dass die Gefahr einer Übererregung oder Ängstigung besteht.
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Der junge Messias, USA 2016 Filmplakat: Der junge Messias
Drama über die Kindheit Jesu, der bereits früh seine besonderen Gaben entdeckt und seine Berufung als Heiler und Prophet spürt – was ihn jedoch auch in zahlreiche Konflikte stürzt und in konkrete Gefahr bringt. Der Film setzt die biblischen Motive in eine kindliche Perspektive und bietet mit seinem Protagonisten eine durchweg positive Identifikationsfigur. Dennoch können die Atmosphäre der Bedrohung durch Herodes‘ Truppen sowie einzelne dramatische und düstere Visionen Jesu Kinder unter 12 Jahren überfordern. 12-Jährige sind aber in der Lage, sich ausreichend zu distanzieren, da sie diese Motive dem biblischen Kontext zuordnen können. Dieser Altersgruppe bietet der Film durch ruhige Sequenzen sowie immer wieder eingestreute Landschaftsaufnahmen ausreichend Entlastung und emotionalen Halt, sodass für sie keine Beeinträchtigung zu befürchten ist.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Die Poesie des Unendlichen, GB 2015 Filmplakat: Die Poesie des Unendlichen
Historisches Drama nach einer wahren Geschichte: Im Mittelpunkt steht die Freundschaft zwischen dem indischen Mathematikgenie S. Ramanujan und dem britischen Mathematikprofessor G.H. Hardy. Als Hardy seinen Freund im Jahr 1913 nach Cambridge einlädt, kommt es zu Vorurteilen und Anfeindungen. Der Film ist ruhig erzählt und die Geschichte über Freundschaft, Respekt und Toleranz ist für Kinder im Grundschulalter problemlos verständlich. Vereinzelt gibt es leicht dramatische Situationen, z.B. wenn die Tuberkuloseerkrankung Ramanujans thematisiert wird oder wenn Studenten ihn rassistisch beschimpfen (u.a. als "dreckigen Schmarotzer"). Diese Szenen bewegen sich aber in einem Rahmen, der Grundschulkinder nicht überfordert. Auch durch die Einbindung in eine insgesamt positive Geschichte mit einer bestehenden Vorbildfigur entfalten sie auf Kinder ab 6 Jahren keine übermäßige Wirkung.
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HAPPY HOUR, D/IRL 2015 Filmplakat: HAPPY HOUR
Komödie über einen gerade von seiner Frau verlassenen Mann, den zwei Freunde zu einem Irland-Urlaub entführen, um ihn aufzuheitern. Bald brechen jedoch ungeahnte Konflikte zwischen den drei Männern auf. Der Film ist in hellen und ruhigen Bildern inszeniert und konzentriert sich auf die Figuren und ihre Beziehungen untereinander. Deren Auseinandersetzungen können Kinder im Vorschulalter emotional überfordern, doch ab 6-Jährige sind bereits in der Lage, sie in den Kontext einzuordnen, zumal dramatische Momente schnell wieder aufgelöst werden. Auch der häufige Alkoholkonsum der Figuren ist nicht zur Nachahmung anregend dargestellt. Da zudem viele ruhige Landschaftsaufnahmen für Entlastung sorgen und die Themen des Films Kindern fern sind, können sich Kinder im Grundschulalter jederzeit ausreichend distanzieren. Eine Überforderung ist für sie nicht zu befürchten.
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Junges Licht, D 2016 Filmplakat: Junges Licht
Im Ruhrgebiet der 1960er Jahre spielende Familiengeschichte: Aus der Perspektive des 12-jährigen Sohnes Julian wird der ereignisreiche Alltag der Familie in ihrem Arbeiterviertel gezeigt. Kinder ab 12 Jahren finden in dem jungen Protagonisten eine positive Identifikationsfigur. Eine dramatische Szene, in der Julian von einem älteren Jungen zum Anfassen einer Frauenleiche gedrängt wird, kann von jungen Zuschauern problemlos als "Mutprobe" unter Jugendlichen in einer rauen Alltagswelt verstanden und angemessen verarbeitet werden. Eine andere Szene, in der Julian von seiner Mutter mit dem Kochlöffel geschlagen wird, kann Kinder emotional belasten. Da sie aber in den Kontext der erzählten Geschichte eingebettet ist und zudem slapstickartig inszeniert ist, kann sie von 12-Jährigen verarbeitet werden.. Zudem ist auch für jüngere Zuschauer offensichtlich, dass es sich hier um eine Darstellung vergangener Zeiten handelt. Eine Irritation oder Überforderung lässt sich daher auf allen Ebenen ausschließen.
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LOEV, IND 2015 Filmplakat: LOEV
Drama über einen schwulen jungen Mann, der in einer schwierigen Beziehung lebt und sich bei einem Wandertrip zu einem anderen Mann hingezogen fühlt – was allerdings dramatische Konsequenzen hat. Der Film ist überwiegend ruhig erzählt und fokussiert sich auf die einfühlsam gezeichneten Charaktere. Getragen von einer hellen, freundlichen Atmosphäre mit vielen Landschaftsaufnahmen bietet er auch jungen Zuschauern ausreichend Distanzierungsmöglichkeiten von den emotionalen Verstrickungen. Zwar können Kinder im Grundschulalter von der dramatischen Entwicklung überfordert werden, doch bereits 12-Jährige sind in der Lage, diese Passagen in den Kontext einzuordnen und zu verstehen. Aufgrund der zurückhaltenden Inszenierung können sie auch mit einer gut in die Handlung eingebetteten gewalthaltigen Szene umgehen, ohne dass die Gefahr einer übermäßigen Belastung oder Desorientierung besteht.
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Mängelexemplar, D 2016 Filmplakat: Mängelexemplar
Tragikomödie über eine junge Frau, die nach einer Trennung zusehends in Depressionen und Angstzustände abzugleiten droht; dann aber findet sie einen Weg aus der Krise. Kinder ab 12 Jahren sind auf Grund ihres Entwicklungsstands in der Lage, die Konflikte nachzuvollziehen und ohne Überforderung zu verarbeiten. Entsprechend können sie auch das mitunter aggressive und grenzüberschreitende Verhalten der Hauptfigur einordnen und kritisch hinterfragen. Den teilweise schwarzen Humor können 12-Jährige ebenfalls verstehen, ohne davon negativ irritiert zu sein. Eine beeinträchtigende Wirkung lässt sich daher in jeder Hinsicht ausschließen.
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Remainder, GB/D 2015 Filmplakat: Remainder
Drama über einen jungen Mann, der nach einem Unfall an Amnesie leidet; zugleich erhält er eine millionenschwere Summe als "Schweigegeld". Fortan versucht er fieberhaft, seine Vergangenheit zu rekonstruieren. Der Film arbeitet mit einer bewusst verwirrenden Dramaturgie, die Züge eines intellektuellen Gedankenspiels hat. Jugendliche ab 16 Jahren sind durch ihren psychosozialen und kognitiven Entwicklungsstand in der Lage, den Kunstcharakter der Inszenierung zu begreifen und eine emotionale Distanz von den Geschehnissen zu wahren. Durch diesen Kontext entfalten auch die diversen Gewalt- und Tötungsszenen (z.B. bei Schießereien) keine übermäßige Wirkung: 16-Jährige können diese Szenen als Teil des filmischen Gedankenspiels interpretieren und entsprechend verarbeiten. Eine beeinträchtigende Wirkung steht nicht zu befürchten.
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Victor Frankenstein - Genie und Wahnsinn, USA 2015 Filmplakat: Victor Frankenstein - Genie und Wahnsinn
Im 19. Jahrhundert spielendes Horrormärchen über die Versuche des Wissenschaftlers Frankenstein, aus toter Materie ein lebendiges Wesen zu erschaffen. Der Film enthält einige Szenen, die bei Jugendlichen ab 16 Jahren Abscheu erzeugen können (z.B. detailreiche Experimente mit Tierorganen). Von einer emotionalen Überforderung ist dabei allerdings nicht auszugehen, da 16-Jährige sich mühelos von den eindeutig irrealen Geschehnissen distanzieren können. Auch die im Film präsentierten Monster (z.B. halb Schwein, halb Schimpanse) sind als Figuren kaum bedrohlich, sondern wirken oftmals eher amüsant. Vereinzelt gibt es Gewaltszenen, die aber schlüssig in die Dramaturgie eingebunden sind und nicht selbstzweckhaft ausgespielt werden.
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Wie Männer über Frauen reden, D 2016 Filmplakat: Wie Männer über Frauen reden
Komödie über drei Berliner Freunde um die 40, die ihren Lebenswandel als ewige Nachtschwärmer und Frauenhelden überdenken müssen, als sich einer von ihnen verliebt. Die männlichen Hauptfiguren des Films verhalten sich vor allem zu Beginn sexistisch und chauvinistisch; dabei bedienen sie sich einer sexualisierten Sprache. Kinder ab 12 Jahren sind in der Lage, diese Verhaltensweisen als Teil einer komödiantisch überspitzten Geschichte zu erkennen, die nichts mit ihrer eigenen Lebensrealität gemein hat. Darüber hinaus wird das Verhalten der Männer nicht verherrlicht, sondern wirkt meist abstoßend. Im Verlauf der Geschichte kommt es zudem zu einer positiven Wandlung. Aus diesen Gründen kann eine desorientierende Vorbildwirkung ausgeschlossen werden.
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