Ein Film, eine Altersfreigabe – Damit Jugendschutz verlässlich bleibt!

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Streaming- und TV-Anbieter sollen künftig Filme mit FSK-Altersfreigabe abweichend selbst bewerten und damit auch jüngeren Kindern bzw. Jugendlichen zeigen können. Dies sieht ein Entwurf der Rundfunkkommission der Länder zur Überarbeitung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) vor. Ein und derselbe Film könnte demnach mit FSK-Altersfreigabe ab 12 Jahren im Kino laufen und als Stream oder im Fernsehen ab 6 oder ab 0 Jahren im Kinderprogramm oder Kinderaccount gezeigt werden.

Statt einer zuverlässigen, eindeutigen Altersfreigabe, hätte derselbe Film dann mehrere unterschiedliche Einstufungen. Das sorgt nicht für mehr Jugendschutz, sondern untergräbt das Vertrauen von Kindern, Jugendlichen und Eltern genau dort, wo Jugendschutz gut funktioniert: einheitliche FSK-Altersfreigaben für alle Plattformen, die in unabhängigen und transparenten Prüfverfahren ermittelt werden.

Die FSK und ein Bündnis aus Jugendschutzorganisationen und der Filmwirtschaft fordern die Rundfunkkommission der Länder auf: Streichen Sie die geplanten Änderungen zu abweichenden Freigaben aus dem Entwurf für den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (§ 5 Abs. 3 und § 10 JMStV-E), denn sie untergraben den funktionierenden Jugendschutz für Filme, ohne konkreten Anlass oder inhaltliche Rechtfertigung. Kindern, Jugendlichen und Eltern bieten einheitliche und verlässliche Alterskennzeichen eine wichtige Orientierung in einer immer komplexeren Medienlandschaft.

Verhindern Sie die Aufweichung der Altersfreigaben und sichern Sie damit den bewährten Jugendschutz.

Wir freuen uns über jeden Support und Ihre Stimme!

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Pressemeldung zum Download


 
https://www.fsk.de/einfilmeinealtersfreigabe